Mo, 17. Juni 2019
06.06.2019 13:02

Braunbärenfamilie

Wildbiologe warnt vor tierischen Fake-Videos

Für Aufregung sorgt n sozialen Medien das Video einer Bärin mit ihren vier Jungen - aufgenommen angeblich auf dem Plöckenpass. Tatsächlich, so hat die „Krone“ herausgefunden, wurde die Szene in Italien gefilmt. Dort ist es übrigens strafbar, Falschmeldungen zu verbreiten, die Menschen verunsichern könnten.

Mit Fake-Videos von Bären-Angriffen und Wolfsattacken kennt sich der Tarviser Wildbiologe und Großraubwild-Spezialist Paolo Molinari sehr gut aus, denn immer wieder tauchen Bilddokumente in sozialen Medien auf, die angeblich in Kärnten oder im Friaul aufgenommen wurden.

Tier-Videos werden gern geteilt
Diese Videos werden gerne geteilt, mit dem Hinweis, dass man jemanden kenne, der Urheber der Aufnahme sei. So auch beim Video der Braunbärin, die mit ihren vier Jungen eine Straße quert. Einmal soll es der Besucher eines Jägertreffens auf dem Nassfeld gewesen sein, dann wieder jemand von der Straßenmeisterei Kötschach-Mauthen.

Folgen von viralen Videos
Molinari: „Das Problem ist, dass mit solchen mehrfach geteilten Videos Großraubwild-Gegner aufgehetzt und andere Personen in Sorge versetzt werden.“ In die selbe Kerbe schlägt VP-Mandatar und Jäger Ferdinand Hueter: „Der tatsächliche Inhalt wird oft verzerrt, wenn man die Hintergründe nicht genau kennt.“

Und so sorgt das Video der Bärin mit ihren vier Jungen sogar in Spanien für Gesprächsstoff, wo es ebenfalls oft geteilt wurde.

Hannes Wallner
Hannes Wallner

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