Wolfgang Klinger, FP:

Neuer Landesrat hatte keine Zeit für Antrittsrede

Als „Blitz aus heiterem Himmel“ ist FPÖ-Nationalratsabgeordneter Wolfgang Klinger gestern, Donnerstag, auf der Regierungsbank im Linzer Landhaus gelandet - da blieb nicht einmal Zeit, eine Antrittsrede vorzubereiten. Einige Themen seines Ressorts - insbesondere Feuerwehrwesen und Wasserwirtschaft - kennt er aber gut.

Über den Wolken ist die Freiheit auch nicht mehr grenzenlos, trotzdem möchte der 60-jährige Hausruckviertler seinen Berufspilotenschein behalten und ab und zu fliegen, erzählt er im „Krone“-Interview.

Verfrühte Übergaben in Gemeinde und Firma
Am Boden ist die Lage indes komplexer, es gilt das Bürgermeisteramt in Gaspoltshofen und sein Transportunternehmen rechtskonform zu übergeben, und das sehr verfrüht. Und es gilt, sich rasch ein komplexes Ressort zu erarbeiten, in dem Feuerwehrwesen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Hochwasserschutz, Staatsbürgerschaft, die Gemeindeaufsicht und vieles mehr gebündelt sind.

Sportlicher Geist und Siegeswille
Jedenfalls will der frühere Judo-Kämpfer auch an seine neuen politischen Aktivitäten „mit sportlichem Geist und Siegeswillen“ herangehen- und wenn man ihm zuhört, nimmt man ihm das auch ab.Seinem Vorgänger Elmar Podgorschek dankte er für’s Bemühen um sachliche Arbeit mit Hausverstand für Oberösterreich.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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