Prix Ars Electronica

Fußballstar Ronaldo als Tamagotchi

Die Goldene Nica ist die Krönung für Künstler, die sich mit der digitalen Welt beschäftigen. 3256 Einreichungen aus 82 Ländern gab es daher auch heuer wieder. Die Prix Ars Electronica-Gewinner punkteten mit Virtuellen Realitäten, rotierenden Lautsprechern oder dem in ein Tamagotchi verwandelten Fußball-Star Cristiano Ronaldo.

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde - darum wurde beim Prix Ars Electronica nun die neue Kategorie „Artificial Intelligence & Life Art“ eingeführt. Den Hauptpreis, die Goldene Nica, gewann hier der US-Amerikaner Paul Vanouse mit seiner Installation, die ganz ohne Menschen Schweiß produziert.

Seit langem erster Österreicher
Eine Goldene Nica verdiente sich auch Kalina Bertin mit ihrer virtuellen Welt der bipolaren Störungen („Manic VR“) in der Kategorie „Computer Animation“ und erstmals seit vielen Jahren auch ein Österreicher: Peter Kutin entwarf mit „Torso #1“ eine Klangskulptur aus rotierenden Lautsprechern, siegte in der Kategorie „Digital Musics“.

Weitere Preise gingen etwa an das stumme Orchester von Samson Young, das zwar eine Sinfonie spielt, doch nur Nebengeräusche produziert. Oder an die Französin Cindy Coutant, die ein großer Fan von Fußballgott Cristiano Ronaldo ist und sich deshalb ganz einfach eine Art Ronaldo-Tamagotchi gebastelt hat. Auch der virtuelle Ronaldo ist oft den Tränen nahe und wird dann digital getröstet.

Beliebte Jugendkategorie
In der Jugendschiene „u19 - Create your world“ reüssierte der Wiener Alex Lazarov mit seiner Webserie „Dschungel“: „Es ist eine Liebeserklärung an die Internetgeneration.“ Die jüngste Preisträgerin ist erst neun Jahre alt: Mina Sophie Hackl aus Altenberg hat einen Animations-Film über Mobbing gemacht. Die Preise werden am 5. September verliehen.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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