So, 16. Juni 2019
23.05.2019 12:02

Nun ist es offiziell

Josef Pesserl als AK-Präsident wiedergewählt

Josef Pesserl ist am Donnerstag in der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung zum Präsidenten der Arbeiterkammer Steiermark wiedergewählt worden. 93,4 Prozent, genau 107 der 110 Kammerräte, votierten für Pesserl von der sozialdemkratischen Fraktion FSG.

Als Vizepräsidenten wurden Gernot Acko, Alexander Lechner, Patricia Berger und Franz Endthaler gewählt. „Ich erwarte mir ein Ende der Ausgrenzung der Beschäftigten und eine Einbindung in die politischen Diskurs wie die Unternehmer“, sagte Pesserl. Als große Themen, die am Tisch liegen, nannte Pesserl die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - etwa ausreichend Plätze zur Kinderbetreuung und am Beispiel Arbeitszeit forderte er „planbare Freizeit statt Arbeit auf Abruf“.

Für die Zukunft der Jugend entscheidend seien Verbesserungen im Bildungssystem, meinte der wieder gewählte AK-Präsident weiter: „Wenn ein Drittel der 130.000 steirischen Schulkinder Nachhilfe brauchen, läuft etwas schief.“ Als drittes großes Thema nannte Pesserl das Wohnen: „Während sich die einen über tolle Renditen für das ‘Betongold‘ freuen, stöhnen die anderen unter den stark gestiegenen Mietkosten“, sagte er.

Triumph bei Kammerwahl
Pesserl hatte die Wahl Anfang April mit 64,4 Prozent (plus 6,7 Prozentpunkte) gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,4 Prozent. Laut offiziellem Endergebnis kam die FCG auf 14,1 Prozent (minus drei Prozentpunkte), die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) landeten bei 11,6 Prozent (minus 2,9). Auf Alternative und Grüne GewerkschafterInnen (AUGE/UG) entfielen 4,7 Prozent (minus eins) der Stimmen. Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) erreichte als einzige Fraktion neben der FSG ein Plus und schaffte 4,5 Prozent (plus 0,4). Dieter Kaltenbeck kam auf 0,7 Prozent der Stimmen (minus 0,2).

In der Vollversammlung bedeutet das, dass die FSG nun 72 Sitze hat (plus acht), die FCG 15 (minus vier), die Freiheitlichen Arbeitnehmer 13 (minus drei), AUGE/UG fünf (minus eins) und GLB-KPÖ ebenfalls fünf (plus eins). Die Liste Kaltenbeck ist nicht mehr in der Vollversammlung vertreten.

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