23.05.2019 14:15 |

Trend

Handy, Tablet und Computer übernehmen den Haushalt

Per Handy den Geschirrspüler ausschalten, danach den Rasenmäher-Roboter zum Aufladen schicken und zeitgleich das Brot im Ofen beim Backen beobachten: Klingt utopisch, soll aber durch das „Internet der Dinge“ schon bald möglich werden. Davon könnten auch die Salzburger Einrichtungshändler profitieren.

Auf den ersten Blick wirkt es fast schon wie aus dem Bilderbuch: Während man sich genüsslich in der warmen Maisonne sonnt, nur noch schnell per Handy den Trockner der Waschmaschine einschalten und über den Live-Stream kontrollieren, ob das Brot im eigenen Ofen schon fertig ist.

Ein kühner Wunsch, der aber keiner ist. Das „Internet der Dinge“ könnte künftig auch eine Vernetzung verschiedener Haushaltsgeräte ermöglichen. Meint zumindest Hubert Kastinger von der Wirtschaftskammer: „Man kann davon ausgehen, dass sich diese Geräte in den nächsten fünf bis zehn Jahren am Markt etablieren werden. Das Angebot regt die Nachfrage an.“

Auch der Haushaltsgeräte-Hersteller Miele zielt auf diesen Trend ab und investierte in eine vernetzungsfähige Geräte-Generation laut eigenen Angaben bereits einen dreistelligen Millionen Betrag, obwohl der Trend zu Singlehaushalten und raschen Wohnungswechseln anhält. Der Grund: „Die Tendenz geht dahin, dass die Kunden Unterstützung wünschen, um das bestmögliche Ergebnis beim Kochen zu erzielen“, meint Markus Miele, Gesellschafter und Urenkel des Gründers bei einem Besuch in Wals.

Salzburg hinkt in diesem Bereich noch etwas nach: „Natürlich darf man die Thematik nicht unterschätzen, der Trend ist aber nicht bei uns angekommen“, meint Josef Rehrl, der ein Miele-Center in der Münchner Bundesstraße führt.

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