16.05.2019 07:12 |

Jetzt kommt‘s drauf an

Bader: „Unsere Besten haben sicher noch Reserven“

Heute beginnt für Österreichs Eishockey-Team die intensive Phase bei der A-WM in Bratislava – mit vier Spielen in fünf Tagen, am Anfang steht das Duell mit Weltmeister Schweden. Der Fokus gilt ganz klar den Schicksalspartien gegen Norwegen (Freitag) und Italien (Montag). Wo die Entscheidung fällt, ob Rot-Weiß-Rot auch nächste Saison eine A-Nation sein wird. Teamchef Bader erwartet von Leistungsträgern Steigerung:

Gestern gab Bader den Spielern ein letztes Mal frei, zog ein Zwischen-Resümee: „Ich sah von uns mehr Positives als Negatives. Die drei Niederlagen musste man erwarten.“ Ebenso wird heute gegen Weltmeister Schweden die vierte kaum zu vermeiden sein. „Wir sind eben weit weg vom Niveau dieser Nationen, müssen bescheiden bleiben“, fordert Bader.

Weiß aber auch, dass nun, in der entscheidenden Phase des Turniers, von Leistungsträgern mehr kommen muss: „Unsere Besten haben sicher noch Reserven“, bestätigt er, verweist etwa auf Schneider, die Raffl-Brüder oder Zwerger. „Sie wollen dem Team unbedingt helfen, verkrampfen aber dabei. Ich hoffe, dass sie ihre besten Partien bei diesem Turnier noch vor sich haben.“

Mehrere Lichtblicke
Sonst könnte die Niederlagen-Serie morgen gegen Norwegen eine Fortsetzung finden - Montag gegen Italien aber kaum: Denn die „Azzurri“ sind das mit Abstand schwächste Team in de Gruppe, kamen gestern gegen Russland mit 0:10 unter die Räder. Positiv hebt Bader unter anderem Torhüter Kickert („der technisch Beste unseres Trios“), Wolf (dürfte zu Villach wechseln), Haudum, Obrist, Rauchenwald und Baumgartner hervor. Zum dichten Zeitplan sagt er: „Wer eine A-Nation sein will, muss das bewältigen.“

Christian Reichel, Bratislava, Kronen Zeitung

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