14.05.2019 11:58 |

Vision von Amazon-Chef

Leben unsere Enkelkinder so im All?

Am Donnerstag vergangener Woche hat Amazon-Chef Jeff Bezos in Washington Pläne für eine Mondmission präsentiert und gleichzeitig auch seine ehrgeizige Vision für die Besiedlung des Weltraums erläutert: Kolonien im All, die auf einem Konzept des Physikers Gerard K. O‘Neill basieren, unter dem Bezos während seiner Zeit in Princeton selbst studiert hat.

O’Neill schwebten fliegende Landschaften und Städte vor, die in Glasröhren im All hängen - die sogenannten O‘Neill-Zylinder. In den gigantischen Röhren sollen sogar landwirtschaftliche Gebiete mit Bergen, Flüssen und natürlicher Vegetation samt Tierwelt existieren, so die Idee.

Die Lebensräume, die im All Bedingungen nachahmen, wie sie auf der Erde herrschen, erinnern an den Film „Interstellar“. Sie sollen bis zu einer Billion Menschen beherbergen und so nah an der Erde liegen, dass die Menschen hin- und herreisen können.

„Es ist wie Maui (eine zu Hawaii gehörende Insel; Anm.) an seinem besten Tag, das ganze Jahr“, wird Bezos in der „Daily Mail“ zitiert. Mit dem Unterschied, dass man sich nicht vor Regen oder gar Erdbeben fürchten müsse. „Die Menschen werden dort leben wollen.“ Wenn nicht, könnten sie aber auch jederzeit zurück zur Erde, so Bezos, der Gründer und Chef des weltgrößten Online-Händlers Amazon sowie Eigentümer der „Washington Post“ ist.

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Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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