Große Aufregung:

Linzer Studenten sollen nach Salzburg pendeln

Große Aufregung an der Pädagogischen Hochschule Linz: Ab Herbst sollen Lehramtsstudenten der Fächer Englisch, Deutsch, Geografie und Turnen für Kurse nach Salzburg pendeln müssen. „Die Studenten sind verunsichert, wie sie ihr Studium nun organisieren und finanzieren sollen“, so Vertreter der Hochschülerschaft.

Als würde der Ortswechsel allein nicht reichen, müssen die rund 800 Linzer Studenten auch noch auf eigene Kosten nach Salzburg pendeln. Die Aufregung in der Hochschülerschaft ist groß: „Die Studierenden nach Salzburg zu zwingen, zerstört die Studierbarkeit in Linz und kostet den Kollegen Tausende von Euros in ihrem Studium“, so Anna Katterbauer, Vorsitzende der Studienvertretung Sekundarstufe an der Pädagogischen Hochschule Linz.

Ein Drittel der Kurse wäre in Salzburg
Nach derzeitigem Stand der Dinge wären zumindest sechs Semester im Bachelor-Studium betroffen, in denen ein Drittel der Kurse in Salzburg stattfinden würden. Die Studienvertreter werfen den Hochschulen in Linz und Salzburg einen Machtkampf vor. Sie fordern die Fahrtkosten zu übernehmen oder Online-Kurse anzubieten.

Kooperation der Verkehrsverbünde gefordert
Oberösterreichs Grüne verlangen nun eine Kooperation der Verkehrsverbünde: „Man kann von den Studenten doch nicht verlangen, dass sie doppelt zahlen. Es sollte ein günstiges Studi-Ticket geben, das auch für die Fahrten nach Salzburg gilt“, so Severin Mayr, Verkehrssprecher der Grünen.

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