Forscher stellen fest:

Internet hat negativen Einfluss auf das Sexleben

Netflix streamen, eine WhatsApp versenden, durch den Instagram-Feed scrollen: Zahlreiche Menschen nutzen ihr Smartphone regelmäßig. Viele auch im Bett. Leider auch, wenn der Partner daneben liegt. Britische Forscher haben nun festgestellt: Je mehr man im Internet surft, desto weniger Lust hat man auf Sex. 

Die London School of Hygiene and Tropical Medicine befragte über einen Zeitraum von 21 Jahren 34.000 britische Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 44 Jahren zu ihrem Sexleben. Die Fragen richteten sich dabei an Menschen mit Sexualpartnern des anderen sowie des gleichen Geschlechts. Dabei fanden sie heraus: Weniger als 50 Prozent der befragten Personen haben zumindest einmal pro Woche Sex, die Mehrheit noch viel seltener. Während des Befragungszeitraums sank die Anzahl kontinuierlich, währenddessen die Internet-Nutzung hingegen immer weiter stieg.

Lustkiller Internet

„Moderne Technologie ermöglicht Ablenkung“, so die Autorin der Studie, Kaye Wellings. „Statt mit dem Partner Zeit zu verbringen, ist man lieber online shoppen oder sogar arbeiten.“ Dabei ist der Grund nach dem Austausch von Zärtlichkeiten grundsätzlich vorhanden. Über 50 Prozent der Frauen und über 6o Prozent der Männer gaben an, dass sie gerne öfters Sex hätten. Demnach: Einfach öfters Mal das Handy aus der Hand legen und lieber zum Partner rüber greifen.

Mai 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner

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