Crash in Steyregg:

„Wir haben Hand in Hand bei Verletzten gearbeitet“

Bezirksfeuerwehrchef Eduard Paireder befand sich am Heimweg, als kurz vor ihm auf der B3 bei Steyregg der Horrorunfall mit drei Pkw passierte. Der Linzerin Gerda K. (65) war nicht mehr zu helfen. Ihrer schwer verletzten Schwester Christine O. (60) und dem Unfallverursacher Günter S. (43) aus Gusen leistete er Erste Hilfe.

„Krone“: Sie waren unmittelbar nach dem Crash am Unfallort.
Eduard Paireder: Mein Auto ist das vierte hinter dem Unfall gewesen. Ich hab’ noch Trümmer fliegen gesehen – den Zusammenstoß selbst aber nicht.

„Krone“: Sie sind dann sofort zu den Wracks hingelaufen.
Paireder: Ich hab’ gesehen, dass die Lage dramatisch ist und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Dann hab’ ich bei der Beifahrerin der Toten mit der Ersten Hilfe begonnen.

„Krone“: Sie bekamen dann weitere professionelle Unterstützung.
Paireder: Im Rückstau sind zufällig auch ein Sanitäter des Grünen Kreuzes und der Mediziner Dr. Martin Breinesberger aus Münzbach gestanden. Den Martin kenne ich gut, wir haben dann Hand in Hand gearbeitet. Er hatte zum Glück auch seinen Notfallkoffer mit im Auto.

„Krone“: Der 65-jährigen Linzerin war nicht mehr zu helfen, ihre schwer verletzt im Wrack eingeklemmte Schwester konnten Sie aber befreien.
Paireder: Das ist uns noch vor dem Eintreffen der Rettung gelungen. Wir haben auch nach dem anderen schwer verletzten Lenker geschaut.

„Krone“: Wie geht es Ihnen nach dem stressigen Hilfseinsatz?
Paireder: Es ist schön, wenn man helfen kann. Über den Tod der Lenkerin ist man natürlich betroffen – solche Bilder bleiben.

Interview: Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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