08.05.2019 06:00 |

Zentralmatura:

Start gelungen - jetzt zittern alle vor Mathe

Die Matura löst bei vielen nach Jahrzehnten noch Alpträume aus - klar ist, es ist etwas ganz Besonderes im Leben eines jeden Schülers, der Höhepunkt und gleichzeitig krönende Abschluss der Schullaufbahn. 5116 Mädchen und Burschen treten in dieser Woche zu den schriftlichen Arbeiten an. Wir haben am Dienstag bei der Deutsch-Zentralmatura einen Lokalaugenschein im Grazer WIKU-Gymnasium gemacht.

Punkt 8.30 Uhr konnte gestern Frau Direktor Eva Ponsold - trotz des Grazer Verkehrswahnsinns in den Morgenstunden - alle angehenden Maturanten begrüßen. Erst dann wurden die Kuverts mit den Aufgaben geöffnet.

Keine Chance den Schummlern
Schon wurde losgelegt - aber ohne Handys; ohne Armbanduhren; ohne eigenen Stift, die Kulis wurden von der Schule zur Verfügung gestellt; zum Trinken durften nur durchsichtige Glasflaschen verwendet werden. So sollen Schummler keine Chance haben.

12.45 Uhr: Einige Jugendliche spielen zum „Herunterkommen“ Drehfußball, jemand ächzt im Vorbeigehen: „Ich will nur noch ins Bett, ich bin fix und fertig.“ Manche sind schon nach Hause gefahren. Ein paar wenige Schüler sitzen noch vor ihren Arbeiten.

„Natürlich war ich aufgeregt“
„Es war kein Problem, wir waren gut vorbereitet“ - das hört man eigentlich von allen. Patrizia Lerner gab aber auch zu: „Natürlich war ich etwas aufgeregt.“ Paul Walch bestätigte: „Beim Aufstehen war ich noch ,chillig‘ drauf, aber im Klassenzimmer war ich dann schon angespannt.“ Und Benjamin Hofer sagte: „Der Respekt vor den Aufgaben war da, aber im Endeffekt gab’s keine Probleme.“

Auch zeitlich ging es sich gut aus: „Die Zeit hat locker gereicht“, bestätigte die Empersdorferin Patrizia. Die allerdings bei der nächsten Frage nicht mehr so cool wirkt. Auf „Angst vor der Mathematik-Matura am Mittwoch?“ folgte kurz und bündig ein „Ja!“.

Angst vor Mathematik
Mathematik gilt ja als das Angstfach schlechthin, zumal bei der zentralen Reifeprüfung im Vorjahr immerhin mehr als ein Fünftel die schriftliche Mathematik-Matura nicht im ersten Anlauf geschafft hat.

Unterrichtsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sagte in der Vorwoche, wie berichtet, zu den überarbeiteten Prüfungsmodalitäten: „Ich muss all jene enttäuschen, die glauben, dass die Matura leichter wird. Leichter werden die Aufgaben nicht.“ Aber: „Wir sind guter Dinge, dass wir die Texte vielleicht verständlicher und fairer gemacht haben.“

Wir wünschen auf jeden Fall allen Schülerinnen und Schülern gutes Gelingen!

Michael Jakl
Michael Jakl
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