Vorne, knapp über dem Boden, schiebt sich eine überdimensionale Spoilerlippe über den Asphalt. Sie geht nahtlos in den verkleideten Unterboden über, der wiederum im Heckdiffusor endet. Darüber baut sich eine neue Frontschürze auf, die mit seitlichen Finnen durch den Fahrtwind schneidet. Die Motorhaube lässt in ihrer Mitte Luft zum im Vergleich zum Serienmodell im Wesentlichen unveränderten 6,2-Liter-V8-Motor.
Die Kotflügel sind um 5 cm verbreitert und geben den üppigen, vom Reglement vorgeschriebenen Rennreifen auf 18-Zoll-Felgen Unterschlupf. In den Seitenschwellern wird Luft zu den hinteren Bremsen transportiert. In der linken B-Säule fällt der Doppeltankstutzen auf, über den der zentral hinter dem Fahrer platzierte 120-Liter-Tank per Schnelltankanlage befüllt werden kann.
Am Heck wächst der Diffusor aus dem Unterboden, seitlich lassen die Bremsen heiße Luft ab. Darüber thront der Heckflügel, der so viel Schatten spendet, dass er für eine fünfköpfige Familie reichen würde.
Das ganze Flügelwerk sorgt für Abtrieb. Abheben soll der SLS GT3 nur zum Reifenwechseln, und zwar mit der integrierten Lufthebeanlage. Das Fahrwerk ist komplett einstellbar, statt des serienmäßigen Getriebes wird ein sequentielles Sechsgang-Renngetriebe – per Paddles - geschaltet. Der Fahrer zwängt sich in einen Rennsitz, schnallt sich per Sechspunktgurt fest und wird von Stahlkäfig und HANS-System geschützt.
Der Verkaufspreis beträgt rund 400.000 Euro.
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