„Cloaking“

Neuer Dating-Trend „brutaler als Ghosting“

Die Dating-Welt ist keine einfache, vor allem im Zeitalter der Dating-Apps. Nahezu wöchentlich gibt es einen neuen Begriff für ungewünschte Verhaltensweisen. Nun hat sich ein weiterer Terminus etabliert: „Cloaking“. Erfinderin und Autorin Rachel Thompson stellt klar: „Das ist noch brutaler als Ghosting!“

„Cloaking“ bedeutet so viel wie „versetzt werden, aber mit Extra“ und ist, geht es nach der Erfinderin des Begriffs, Rachel Thompson, wie Ghosting, „nur noch viel brutaler und schlimmer“. Bei dem neuen Dating-Trend meldet sich das Gegenüber nämlich nicht einfach nur nicht mehr, es blockiert einen auch auf allen Social-Media-Apps. Damit verschwindet es von einem Moment auf den nächsten spurlos, „ähnlich wie bei Harry Potter und seinem Unsichtbarkeitsumhang“, so die Autorin.

„Brutaler als Ghosten“

Rachel Thompson erklärt in einem Interview klar: „Besonders im Zeitalter von Online-Dating ist ‘cloaking‘ mittlerweile Gang und Gebe.“ Auch sie selbst hat dieses unmögliche Verhalten bereits erlebt. "Ich habe jemanden via der App ‘Hinge‘ kennengelernt und hatte das Gefühl, dass wir ziemlich viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten haben“, erzielt sie. Am Abend vor dem ersten Date gab sie ihm ihre Nummer, am Morgen des Dates folgte die erste Nachricht von ihm, nach ein paar Messages hin und her kam jedoch plötzlich nichts mehr retour und sie wartete vergebens bei dem vereinbarten Treffpunkt. 

„Ich war so frustriert. Ich wollte ihm meine Meinung sagen. Aber, das war nicht möglich. Immerhin hat er mich auf allen möglichen Kanälen einfach nur blockiert. Zuerst ein Date zu vereinbaren und sich dann nicht mehr zu melden, ist doch keine Art, mit einem Menschen umzugehen!“, zeigt sie sich erbost. Als sich die gekränkte Frau über das Erlebnis auf Twitter ausließ, stellte sie rasch fest: Viele andere Menschen hatten bereits ähnliche Erlebnisse. Aus Solidaritätsgründen entstand schließlich der Begriff „Cloaking“.

April 2019

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Julia Ichner
Julia Ichner
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