30.04.2019 13:40 |

Gerlinde Hagler

15 neue Obusse stehen auf ihrer Einkaufsliste

Die neuen Obusse für Salzburg werden in der Schweiz bei der Firma Hess produziert. Ob auch wirklich alles nach Plan läuft? Davon macht sich die Bereichsleiterin für Einkauf und Logistik in der Salzburg AG, Gerlinde Hagler, persönlich ein Bild. Die „Krone“ ist beim Lokalaugenschein im Schweizer Solothurn mit dabei.

„Ich fahre zum ersten Mal direkt zur Firma in die Schweiz und schaue mir den aktuellen Stand an“, sagt Gerlinde Hagler und fügt hinzu: „Es ist ja für uns ein völlig neuer Lieferant.“ Die 15 neuen E-Obusse mit „inmotion charging“, sie werden für die Verlängerung der Linie 5 bis nach Grödig benötigt, sollen stückweise ab dem Herbst in die Landeshauptstadt kommen.

Gerlinde Hagler ist bereits seit 2016 Chefin im Bereich Einkauf und Logistik bei der Salzburg AG. 130 Millionen Euro Umsatzvolumen gibt es in diesem Bereich. „Das geht von Turbinen für Kraftwerke eben über die Obusse bis hin zu Blöcken und Kugelschreibern“, zitiert Hagler ihre Einkaufsliste.

40 Mitarbeiter stehen in zwei Teams zur Seite
40 Mitarbeiter in zwei Teams stehen der 45-Jährigen zur Seite. „Ich lasse allen freie Hand, denn sie sind in ihren Bereichen Fachleute“, erklärt die Einkaufs-Chefin. Darin finden die Mitarbeiter auch ihre Motivation.

Die größten Herausforderungen im Job?

Hagler: „Es geht um einen Interessenausgleich der sehr fordernd ist.“ Technik, Ressourcen, Qualität und das Budget unter einen Hut zu bekommen ist ein großer Spagat. „Aber gerade das macht mir besondere Freude und auf die Ergebnisse kann man dann schon stolz sein“, erklärt sie.

Auf die Frage, ob es eine Lieblingssparte gibt, weicht Hagler mit einem Lächeln aus: „Ich mag vor allem alles Neue gerne.“ Eine dieser Neuerungen sei das Intelligente Schließfach „Flexbox“. Zwei Pilotprojekte in Salzburg und in Oberndorf laufen seit Dezember 2018. Ob sich das System durchsetzen wird, weiß man noch nicht: „Aber es geht auch immer eine wenig um die Erforschung neuer möglicher Geschäftsfelder.“

Stromzähler um 140 Millionen Euro
Ein Highlight in ihrer Karriere war die Beschaffung der intelligenten Stromzähler für West-Österreich. Der Wert: 140 Millionen Euro.

Felix Roittner

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