Zu viel?

Tausend neue E-Scooter überrollen Wiener City

Heute ist der neue E-Scooter Service namens „hive“ mit 600 Scootern in Wien gestartet. Das ist somit die sechste Marke, die in Wien ihre Roller anbietet. Damit der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt, profitieren die ersten 1000 „hive“-User von 20 Gratis-Minuten. Neben den elektrischen Scootern gibt es aber mittlerweile auch einen Leihservice von E-Mopeds. „goUrban“ funktioniert ebenfalls mittels App und kostet höchstens 20 Euro pro Tag. City4U stellt die beiden Sharing-Dienste vor.

Endlich sollen uns die warmen Temperaturen erhalten bleiben und wie kann man sie besser genießen als draußen? Raus aus der U-Bahn, rauf auf den E-Scooter. In Zusammenarbeit mit Daimler- und BMW-Tochter mytaxi stellte hive heute 600 neue Roller an rund 150 Standorten in Wien auf. 400 weitere folgen in den nächsten vier Wochen. „Mit hive bieten wir den Wienern die perfekte Lösung, um kurze Strecken mit Spaß, ohne Stau, kostengünstig und umweltfreundlich, aber rascher als zu Fuß, zurückzulegen“, so hive-CEO Tristan Torres Velat.

#hive
Große Unterschiede zu den anderen Anbietern wie Bird und Flash gibt es - zumindest was Preis und Handhabung betrifft - nicht. Für jede Fahrt wird ein Festpreis von einem Euro sowie 15 Cent pro Minute verrechnet. Zahlbar mittels Kreditkarte über die App. Nach der erfolgreichen Ortung eines E-Rollers in der Nähe wird dieser schließlich per Smartphone freigeschalten und die Fahrt kann losgehen. Zum Markteintritt macht „hive“ mit einer Promo-Aktion auf die stylischen E-Scooter aufmerksam: Mit dem Code „hallowien“ können die ersten 1000 User 20 Minuten gratis fahren.

#goUrban
Wer etwas schneller unterwegs sein will oder eine Fahrt zu zweit genießen möchte, sollte das E-Moped von „goUrban“ ausprobieren. „Es gibt so viele Strecken, die ich mit dem Roller deutlich schneller, als mit allen anderen Fortbewegungsmitteln, zurücklegen kann. Außerdem geht es oft auch um den unvergleichbaren Fahrspaß, den unsere Nutzer gerne genießen“, erklärt Jonathan Gleixner, Co-Founder von „goUrban“, im City4U-Gespräch. Wie bei den Scootern funktioniert alles per App. Man registriert sich in wenigen Schritten, hinterlegt eine Kreditkarte und das war es auch schon. In der App sieht man, wo sich das nächste Moped in seiner Nähe befindet. Hat man es gefunden, sperrt man es via Smartphone auf, setzt einen der beiden Helme auf, der sich im Gepräcksträger befindet und schon kann die Fahrt losgehen. 

Pro angefahrener Minute zahlt man 21 Cent. Das Tageslimit liegt jedoch bei 20 Euro. Gleixner begründet dies so: „Wir haben immer mehr Anfragen von Berufstätigen bekommen, die den Roller gerne mehrfach am Tag für Termine innerhalb der Stadt nutzen wollen. Zusätzlich möchten wir Touristen die Möglichkeit bieten, die Stadt so individuell zu entdecken, wie sie es es wünschen und nicht wie der Touristenbus sie auf vorgegebenen Strecken führt.“ Das Geschäftsgebiet der E-Mopeds ist allerdings auf das innerstädtische Gebiet beschränkt. Trotzdem kann sich „goUrban“ nicht über fehlende Nachfrage beschweren: „Da wir bis jetzt das einzige tatsächlich grüne und somit nachhaltige Moped-Sharing-Startup in Wien sind und zugleich die Hauptzielgruppe, nämlich Studenten und Young Professionals erreichen, zeigen uns die Zahlen sowohl eine beeindruckende und ebenso auch steigende Nutzung. Obwohl wir noch nicht die perfekte Abdeckung bieten können, finden im Schnitt täglich fünf Mieten statt.“

#Oster-Aktion
Übrigens: Wer doch lieber mit dem Taxi fährt: mytaxi unterstützt zu Ostern den Verein „Eltern für Kinder Österreich“. Wer im Zeitraum vom 12. bis 22. April mit dem Anbieter fährt, kann den Spendenbetrag positiv beeinflussen. Denn für jede Fahrt die in diesen Tagen per App bezahlt wird, spendet die mytaxi-Zentrale 20 Cent an den Verein, der Pflegeeltern und -kinder unterstützt. Zusätzlich wurden zusammen mit Manner 200 Osternester befüllt, die an Wiener Pflegekinder zwischen drei und zwölf Jahren verteilt werden.

April 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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