Erster Plan liegt auf:

Autobahn-Auffahrt in Pichling ist „halbe Sache“

Für weiteren Zündstoff rund um die Debatte um die Stadion-Pläne in Pichling ist gesorgt. Für den Süden der Stadt liegen erste konkrete Pläne für eine Auffahrt auf die A1 auf. Diese sehen aber nur einen Halbanschluss für die Fahrtrichtung Salzburg vor. Allerdings sprechen fürs Projekt die Kosten von 2,2 Millionen €.

„Im Vergleich zum A-7-Halbanschluss Auhof mit rund 16 Millionen Euro käme die Autobahnauffahrt in Pichling wesentlich günstiger“, ist FPÖ-Verkehrsreferent und Stadt-Vize Markus Hein mit der Kostenschätzung zufrieden. „Nur“ 2,2 Millionen Euro müsste die Stadt für das Projekt im Ortsteil Tödling hinblättern.

Viele Fragezeichen
Allerdings stehen noch viele Fragezeichen dahinter. Die Asfinag, die das Vorhaben realisieren soll, ist ein Freund von Vollanschlüssen. Ob es überhaupt zu einer strategischen Prüfung kommt, ist noch ungewiss.

Spürbare Entlastung der B 1
Und angesichts der Stadion-Pläne in Pichling ist für viele die Auffahrt auf die A 1 nur in Richtung Salzburg eine halbe Sache. Hein: „Diese Prüfung habe ich vor der Stadion-Debatte in Auftrag gegeben. Sie zeigt, dass mit relativ geringen Mitteln die B 1 spürbar entlastet werden könnte.“ Im Falle des Stadion-Baus würde laut Hein auch ein Vollanschluss keine Staus verhindern. „Wenn 7000 oder mehr Menschen zu einem Match wollen, gibt es vor und nach dem Spiel immer Chaos!“

„Keine Konkurrenz zur Linzer Ostumfahrung“
Hein sieht in der Autobahn-Auffahrt auch keine Konkurrenz zu den Plänen der Ostumfahrung. „Bis die kommt, wird noch sehr viel Zeit vergehen. Der Anschluss in Pichling ist weniger komplex und wäre eine sehr gute Zwischenlösung, die finanzierbar ist!“

Mario Zeko
Mario Zeko
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