Sa, 20. April 2019
12.04.2019 21:55

Kritik an Platter-ÖVP

FPÖ Tirol: Chef Abwerzger mit 98,7% wiedergewählt

Der alte und neue Parteiobmann der Tiroler FPÖ heißt Markus Abwerzger. Der 43-jährige Rechtsanwalt wurde beim Landesparteitag in Innsbruck-Igls mit 98,7 Prozent der 235 Delegiertenstimmen im Amt bestätigt. Bei seiner letzten Wahl im Jahr 2016 hatte Abwerzger noch 91 Prozent erhalten. Der gebürtige Vorarlberger steht seit 2013 an der Spitze der Tiroler FPÖ. Im Congresspark in Innsbruck-Igls hat am frühen Freitagabend der 32. Ordentliche Landesparteitag der Tiroler FPÖ begonnen.

Der gebürtige Vorarlberger steht seit 2013 an der Spitze der sich in Opposition befindlichen Tiroler FPÖ. In seiner Rede schoss er scharf gegen ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter. Eine Koalition mit einer ÖVP unter Platter nach der nächsten Landtagswahl im Jahr 2023 sei ausgeschlossen.

„Ich will keine Verplatterung Tirols“
Platters Politik bestehe nur aus Stehsätzen, griff der FPÖ-Chef den Landeshauptmann frontal an. „Ich will keine Verplatterung Tirols“, erklärte Abwerzger und sah die Volkspartei in Tirol in einen türkisen und einen schwarzen Teil gespalten. Zu zweiterem Teil würden vor allem AK-Chef Erwin Zangerl und Landesrätin Beate Palfrader gehören.

ÖVP schießt gegen FPÖ zurück: „Ideenlose Polit-Polterei“
Als „ideenlose Polit-Polterei“ bezeichnete ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf Abwerzgers Aussagen am Samstag in einer Aussendung. „Keine einzige Idee, wie in Tirol die Zukunft gestaltet wird, wurde von Abwerzger präsentiert. Um von dieser großen Inhaltsleere am Parteitag abzulenken, wurden kräftige Sprüche geklopft, um doch noch ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit erzielen zu können“, meinte Wolf.

Es sei leicht am Abend große Sprüche zu klopfen, anstatt untertags Sacharbeit zu leisten, kritisierte der Klubobmann und fügte hinzu, dass sich das Bedürfnis nach einer vertieften Zusammenarbeit mit der Tiroler FPÖ seitens der Tiroler ÖVP ohnehin stark in Grenzen halte.

Strache verbiss sich in Karas
Bundesparteiobmann und Vizekanzler Heinz-Christian Strache ritt in seiner Rede vor allem scharfe Attacken auf den Spitzenkandidaten der ÖVP bei der EU-Wahl, Othmar Karas.

Dieser sei ein „ewiggestriger EU-Zentralist“ und agiere „regierungsfeindlich“, weil er in den wesentlichsten Bereichen diametral entgegengesetzte Positionen zu Türkis-Blau vertrete, so Strache.

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