Auftrag verzögert sich

Mark muss in der Produktion auf Sparflamme fahren

„Es war schon mal lustiger“, sagt Rudolf Mark. Dann atmet er hörbar durch. Die Krise in der Autoindustrie hat den von ihm geführten Metallteilehersteller getroffen: Seit Februar wurde die Arbeitszeit im 420 Mitarbeiter starken Betrieb auf vier Tage pro Woche reduziert.

Im April 2018 gab der Metallteile-Hersteller bekannt, dass er in Spital am Pyhrn erneut ausbauen wird. „Wir haben das für einen Großauftrag gemacht“, sagt Rudolf Mark. Platz wurde geschaffen, Anlagen gekauft, neue Mitarbeiter aufgenommen - doch dann schlug die Krise in der Auto-Industrie zu, der Großauftrag hat sich verschoben.

Phase vorerst bis Juli
Die Folge: Seit Februar arbeiten die Produktionsmitarbeiter bei Mark nur noch vier Tage pro Woche. „Die Wochenarbeitszeit wurde auf 32 Stunden reduziert, bis Juli wird das einmal so laufen“, sagt Mark. Der Großauftrag soll durchgeführt werden, wann genau, ist allerdings noch offen. „Wir wollen unsere Leute unbedingt an Bord halten“, betont Mark, der Chef von 420 Mitarbeitern ist. „Die Situation wird sich normalisieren“, ist er sicher.

Neue Strategie wird entwickelt
Abseits davon hat die Entwicklung einer neuen Strategie im Unternehmen begonnen. Mark denkt intensiv darüber nach, sich nicht mehr nur auf die Autoindustrie zu verlassen: „Tiefziehteile gibt’s überall - vom Kochtopf bis zum Scheinwerfer-Gehäuse.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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