13.04.2019 06:03 |

Westliga-Derby:

In diesem Derby ist Punktegeiz in Anif geil

In Westliga-Duellen gegen Anif hat der FC Pinzgau noch nie viel geerbt außer Gegentoren. Ein einziger Punkt vom März 2013 steht bei den Saalfeldenern zu Buche. Auch im heutigen Derby ist die Hofer-Truppe der erklärte Favorit. Pinzgau-Coach Seiler kann nur auf die Kufstein-erprobte Defensivtaktik hoffen.

Anif gegen Pinzgau ist das einzige Salzburger Derby in der 21. Runde der Regionalliga West. Und dazu eines, bei dem der Sieger schon vorab festzustehen scheint. Auch für Anif-Trainer Thomas Hofer, der freilich zugibt: „Pinzgau ist ein kampfstarker und deshalb unangenehmer Gegner. Das 0:0 in Kufstein hat gezeigt, wie schwer es einem ihre Defensive machen kann. Auch gegen Dornbirn haben sie die entscheidenden Tore erst sehr spät gekriegt.“

Während bei den Hausherren nur hinter Bann ein Fragezeichen steht, fallen Pinzgau-Coach Franz Seiler mit Keil, Herzog (beide sollten am Montag wieder ins Training einsteigen) und Kiss (im Frühjahr wohl keine Option mehr) weiter drei Abwehrspieler fix aus. Die Alternative mit Klinkan und Tandari in der Innenverteidigung hat sich schon mehrmals bewährt. Doch diese Variante beraubt Saalfelden auch seiner Speerspitze. „Ich bräuchte halt einen zweiten Tandari“, muss sich Seiler noch bis zum Sommer und dem da geplanten Spielerzuwachs gedulden. Hasic hat zwar Potenzial, braucht aber zu viele Chancen für ein Tor.

Ausfälle plagen auch Grünau-Trainer Franz Aigner. Weil neben Pertl und Resch nun auch noch Scheibenhofer ins Lazarett einrückte - er überknöchelte im Training. Lapkalo und David Ebner kehrten erst Freitagnacht zurück, sind ohne Training ebenfalls kein Thema in Schwaz. 

Mit einem wieder stark verjüngten Kader tritt Grödig-Trainer Miro Bojceski die Fahrt nach Reichenau an. Zeric (Hand stark geprellt) hat die Schmerztabletten eingepackt, Meder steht nach der Roten Karte vom Landescup-Match in Kuchl. Die Chance für Junge wie Gabriel Lukacevic, Preslmayr, Hofer und Hutter, von der Bank einzugreifen. Der Kunstrasen der Tiroler kommt dem Grödiger Spiel aber nicht gerade engegen.

Seekirchen tritt die Fahrt nach Hohenems ohne Rechtsverteidiger Rösslhuber (Muskelzerrung) und möglicherweise auch Pöllhuber an, will den fußballerischen Vergleich trotzdem nicht unter „Ländle-Ausflug“ abhaken. „Wir fahren hin, um Punkte mitzunehmen“, hat Trainer Alexander Schriebl die Latte bewusst hoch gelegt. „Aber Vorsicht, der Gegner ist besser als sein Tabellenplatz, hat sich bisher unter Wert verkauft.“

Harald Hondl
Harald Hondl

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