11.04.2019 18:14 |

„Danke an alle Helfer“

Einreiseverbot gegen Wehrschütz wieder aufgehoben

ORF-Korrespondent Christian Werhschütz darf ab sofort wieder in die Ukraine reisen. Das Anfang März gegen ihn erlassene Einreiseverbot ist vor Kurzem aufgehoben worden. Eine Sprecherin des ukrainischen Geheimdiensts SBU meinte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass alle ukrainischen Grenzbehörden über den Schritt informiert worden seien.

Wehrschütz, der zuletzt zwei Klagen in der Ukraine gegen das Einreiseverbot eingebracht hat, postete auf seiner Facebook-Seite das entsprechende Schreiben und bedankte sich bei „allen offiziellen und inoffiziellen Helfern“.

Ukrainischer Botschafter erfreut
„Wenn es stimmt - dann freut es mich. Ich habe mich bemüht, dass das Einreiseverbot aufgehoben wird“, kommentierte auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Olexander Scherba. Er habe noch am Dienstag diesbezüglich mit einem ukrainischen Entscheidungsträger gesprochen, der diesen Schritt auch angekündigt habe. Damit, dass es so schnell gehe, habe er jedoch nicht gerechnet, erklärte Scherba.

Bekommt ORF-Reporter nun auch Akkreditierung?
Ob diese Entscheidung auch gleichzeitig eine Akkreditierung für die Konfliktgebiete im Osten der Ukraine bedeutet, ist noch unklar. Diese wurde ihm im Dezember des Vorjahres entzogen. Begründet wurde der Schritt seitens der ukrainischen Behörden damit, dass er im Zuge einer Reportage über die Krim eine Grenzverletzung begangen habe und zudem auch „anti-ukrainische Propaganda“ betreibe.

Der 57-jährige ORF-Reporter wehrt sich seither gegen die Vorwürfe und bezeichnet diese als „haltlos“. Der ORF und die Bundesregierung haben sich hinter den Steirer gestellt und bemühen sich um eine diplomatische Lösung der Causa.

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