Stau im Linzer Süden:

Gemeinderat von Asten kritisiert Stadion-Pläne

Ab 6.30 Uhr stauen sich Pendler auf der B1 Richtung Linz, ab 15 Uhr bewegt sich die Schlange retour Richtung Asten und Enns. Stadion-Pläne, und damit noch mehr Autos, bringen in Pichling - die „Krone“ berichtete in ihrer Print-Ausgabe vom 11. April ausführlich - das Fass zum Überlaufen. Karl Kollingbaum, Bürgermeister in Asten, zählt ebenfalls zu den Kritikern.

Das Nadelöhr für Pendler aus den Umlandgemeinden vom Linzer Süden in die Stadt ist der Mona-Lisa-Tunnel. Als Problem dahinter sieht Karl Kollingbaum (60), Bürgermeister von Asten, aber die Politik, er sagt: „Es werden zig Wohnungen in Pichling gebaut, aber es gibt kein Verkehrskonzept, keine S-Bahn in attraktivem Takt.“ Kommt dann noch ein Stadion „geht nichts mehr, die B1 ist jetzt schon tot, es herrscht meistens Stillstand.“

Resolution gegen Stadion
Einer neuen Autobahnabfahrt auf Höhe Tödling kann er etwas abgewinnen, einem Stadion am Pichlinger See aber gar nichts: „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung ihren Grünzug aufhebt, um einer privaten GmbH die Möglichkeit zu bieten, eine Sportstätte zu bauen.“ Der Gemeinderat Asten überreichte sogar der Landesregierung eine Resolution mit der Forderung: „Bestehende Naturräume im Nahgebiet von Asten sollen erhalten bleiben.“ Kollingbaum appelliert zudem an seinen Linzer Amtskollegen Klaus Luger Verkehrslösungen zu entwickeln: „Wir sitzen in einem Boot!“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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