12.04.2019 06:00 |

„Game of Thrones“

Spannendes Rätselraten um den Eisernen Thron

In der bevorstehenden letzten Staffel des Fantasy-Epos dreht sich alles um die Frage, wer am Ende über die fiktiven Sieben Königslande herrscht. Sogar Wetten werden hierzu angeboten.

Vor rund zwei Jahren lief die siebte und vorletzte Staffel von „Game of Thrones“ erstmals auf verschiedenen Bezahlsendern. Spätestens seitdem rätseln Fans auf der ganzen Welt, wie das Epos zu Ende geht: Wer wird die Weißen Wanderer und den mysteriösen Nachtkönig aufhalten? Werden die Starks ihre lang ersehnte Rache an den Lannisters bekommen? Und vor allem: Wer wird am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen?

Bran Stark Favorit bei den Buchmachern
Die Antworten auf all diese Fragen dürfte nun die finale Staffel der Serie geben, die in der Nacht vom 14. auf 15. April startet. „Game of Thrones“ hat dabei als TV-Event längst solche Ausmaße erreicht, dass sogar Wettanbieter mitmischen. Bei Interwetten beispielsweise können Serien-Fans auf die potentiellen Thronanwärter setzen. Klarer Favorit dabei ist Bran Stark, der seit Beginn eine ebenso wichtige wie unklare Rolle spielt. Viele Fans der Serie würden aber wohl gerne Daenerys Targaryen auf dem Eisernen Thron sehen. Schon seit der ersten Staffel bereitet sich die Drachenkönigin darauf vor, ihren vermeintlich rechtmäßigen Herrschaftsanspruch geltend zu machen. Ihr langer, von Rückschlägen gezeichneter Weg vom abgelegenen Kontinent Essos bis in die Sieben Königslande ist einer der nervenaufreibendsten und bildgewaltigsten Hauptstränge der Handlung.

Auch andere Schicksale beschäftigen die Anhänger von „Game Of Thrones“. Die Zukunft liebgewonnener Hauptfiguren wie Jon Schnee oder Arya Stark dürfte jedoch bis zum Ende offenbleiben. Schließlich beruht die Spannung der Serie neben Intrigen und Verschwörungen besonders darauf, dass die Macher nicht davor zurückschrecken, auch scheinbar unverzichtbare und beliebte Hauptcharaktere sterben zu lassen. So dürfte beim Schauen auch diesmal wieder geflucht und getrauert werden.

Serie ist seiner Vorlage weit voraus
Doch obwohl die Hauptgeschichte von „Game of Thrones“ mit der achten Staffel offiziell beendet ist, dürfte die Welt des Fantasy-Epos noch lange weiterleben. Zu lukrativ und beliebt war „GoT“, um die Saga nicht mit Vor-, Nach- oder Nebengeschichten weiter auszubauen. Eine davon soll unter dem englischen Titel „The Long Night“ schon in Planung sein.

Und dann wäre da ja noch die Romanvorlage: 1996 veröffentlichte Autor George R.R. Martin das erste Buch von „Das Lied von Eis und Feuer“, vier weitere folgten bis 2011. Seitdem warten Fans gebannt auf die Fortsetzung, die zwei weitere Bände umfassen soll. Dass diese bis heute nicht erschienen sind, brachte ein Problem mit sich: Die Serien-Adaption von „Game of Thrones“ überholte seine eigene Vorlage und ist in der Handlung mittlerweile weit voraus. Deshalb sprachen sich die Serienmacher mit Martin ab, um die Geschehnisse zumindest grob in dieselbe Richtung zu lenken. Abweichungen gab es allerdings schon früh. So ist es gut möglich, dass die Bücher anders enden als die Serie. Was für Fans heißt, dass die Frage, wer nun schließlich auf dem Eisernen Thron sitzen wird, irgendwann erneut beantwortet werden muss.

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