11.04.2019 06:15 |

Neue Einrichtung

„Haus Frida“ bietet Frauen und Kindern Sicherheit

 Durchatmen, das Leben neu sortieren und den Alltag wieder alleine meistern – das können 23 Frauen und 36 Kinder ab sofort im „Haus Frida“. Heute wurde die neue Einrichtung der Caritas und Stadt offiziell eröffnet. Es ist das dritte Mutter-Kind-Haus in Wien, in ganz Österreich gibt es zwölf.

„Die Frauen, die in unseren Häusern leben, haben meist schwere Zeiten hinter sich. Die Mutter-Kind-Häuser sind dabei so etwas wie Häuser der Zuversicht“, betonte Caritas-Präsident Michael Landau bei der Eröffnung. Viele der Bewohner haben Gewalt erlebt oder sind prekäre Beziehungen eingegangen. Das Haus Frida in der Axel-Corti-Gasse 12 im 21. Bezirk richtet sich an wohnungslose Frauen mit Migrationshintergrund und ihre Kinder. Sie können bis zu zwei Jahre dort bleiben.

Die Einrichtung vereint zwei Angebote: ein Mutter-Kind-Wohnhaus und Akutplätze, die eine kurzfristige Unterbringung für in Not geratene Mütter ermöglichen. „Wien lässt niemanden im Stich. Nicht die Hofratswitwe, die Pflege braucht, und schon gar nicht Mütter und ihre Kinder“, so Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Insgesamt gibt es in Wien drei solche Einrichtungen. Die Nachfrage ist seit Jahren konstant hoch, alle Einrichtungen sind ausgelastet. Gefördert wird das Haus vom Fonds Soziales Wien.

Isabella Kubicek, Kronen Zeitung

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