10.04.2019 15:00 |

Wie in „Jurassic Park“

Pferd wird aus 42.000 Jahre altem Fossil geklont

Im August des Vorjahres haben russische und japanische Wissenschaftler in der nordostsibirischen Taiga den mehr als 40.000 Jahre alten Kadaver einer längst ausgestorbenen Pferdeart entdeckt. Als das Tier verendete, war es gerade einmal 98 Zentimeter groß und nur wenige Wochen alt. Nun wollen die Forscher das Fohlen klonen.

Die Überreste des Fohlens wurden gesäubert und konserviert. Nun folgt ein spektakulärer Versuch: Forscher rund um Südkoreas Klon-Experte Hwang Woo Suk wollen die längst ausgestorbene und äußerst kältebeständige Lenskaya-Pferdeart neu züchten.

Wissenschaftler optimistisch
Die Vorbereitungen dafür laufen noch bis Ende April. Als Basis für den Klon-Vorgang soll die koreanische Pferdeart Jeju dienen. „Sie wurde schon mehrfach geklont und die Technologie an ihr perfektioniert“, erklärt Lena Grigorjewa, die an dem Projekt beteiligt ist. Auch ihr Kollege Michil Jakowlew ist optimistisch: „Hoffentlich kann die Welt bald den Klon des Fohlens begrüßen, das vor 42.000 Jahren lebte.“

Fohlen-Mumie in der Taiga entdeckt
Forscher hatten den Kadaver des Fohlens vergangenen August zufällig im mehr als 100 Meter tiefen Batagaika-Krater in der nordostsibirischen Taiga entdeckt. Dank des Permafrostbodens waren Haut, Fell, Hufe und Schwanz über die Jahrtausende hinweg perfekt konserviert worden. Nur selten sind Fossilien so gut erhalten wie das dieses Tieres.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen