07.04.2019 06:04 |

Regionalliga West

Erstes Tor von Felber: Anif zurück auf der Drei

Das überraschende 0:0 des FC Pinzgau am Freitag gegen Kufstein machte es möglich: Anif kehrte mit dem 2:0-Favoritensieg in Hohenems zurück auf Platz drei der Regionalliga West. St. Johann hielt mit Leader Dornbirn über weite Strecke mit, setzte seine Taktik vom vorwöchigen 0:0 in Schwaz sogar etwas offensiver um. Einziger Schönheitsfehler: das Goldtor von Vieira.

Trotz des sehr holprigen Terrains in Hohenems entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem Anif bald die Initiative ergriff, zunächst aber Zia, Bann und Sorda mit guten Einschussmöglichkeiten scheiterten. Ehe es Felber kurz vorm Pausenpfiff zum goldrichtigen Zeitpunkt doch noch krachen ließ: einen Eckball volley übernommen - der Ball wurde noch leicht abgefälscht. Das 2:0 durch Sommer, der nach schöner Ballstafette über Sorda, Weberbauer von Bann mit einem Pass in die Tiefe bedient wurde, machte früh alles klar. Danner massierte kurz danach noch Tor-Aluminium. „Wir hatten die Kontrolle, der Gegner kam nur zweimal vor Aumayrs Tor“, war Trainer Hofer am Ende zufrieden.

Zufrieden war trotz 0:1-Niederlage auch St. Johann-Coach Lottermoser mit der Leistung seiner Elf gegen Spitzenreiter Dornbirn: „Wir haben über weite Strecken gut mit- und das Spiel offen gehalten, trotz Defensivausrichtung aber auch nach vorne gearbeitet.“ Auf Dornbirner Seite war ein Lattenpendler aus einer Bogenlampe von Mujic bis zur 78. Minute das Auffälligste. Bis Goalgetter Vieira zuschlug. Der im Finish noch ein zweites Mal im Rampenlicht stand, Kappacher im Ballstreit provozierte. Worauf der St. Johanner Verteidiger wegen Unsportlichkeit Gelbrot sah. „Das hatte auf Spiel und Ergebnis aber keinen Einfluss mehr“, hakte es Lottermoser schnell ab. Waltl hatte eine Minute später sogar noch die Riesenchance auf den Ausgleich - sein Kopfball nach Djaferovic-Corner wurde gerade noch von der Linie gekratzt.

Harald Hondl
Harald Hondl
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