Kritik an Umbauplänen:

Stadttheater sorgt für Aufregung an der Donau

Grünes Licht erhielt in der letzten Gemeinderatssitzung der umstrittene Lift-Turm-Zubau an das Greiner Stadttheater. Vier Millionen Euro soll das Projekt kosten. Anrainer und SPÖ üben trotz angepasster Sanierungs-Pläne weiterhin heftige Kritik.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung ging es in Grein heiß her. Streitthema war der geplante Lift-Turm-Zubau, der zusammen von ÖVP und FPÖ entgegen der SPÖ (wegen offener Anrainerbedenken stimmten diese dagegen) beschlossen wurde.

Für das Stadttheater ändert sich vieles
Vier Millionen Euro sind für das Sanierungsprojekt vorgesehen. Heftig debattiert wird dabei auch die Verlegung des Haupteingangs weg vom Stadtplatz, hin zur Rathausgasse. Um das Gebäude barrierefrei zu gestalten, wird ein moderner Lift-Turm angefügt.

Skepsis am Vorhaben 
Von Hans-Jürgen Schaurhofer (SP Gemeinderat) hagelt es hierfür Kritik: „Der Zubau mit Lift lässt keine gute Möglichkeit zur Anlieferung größerer und längerer Bühnenteile. Es geht historische Bausubstanz verloren und ein ganzer Turm wird errichtet, obwohl im Theater nur Platz für einen Rollstuhlfahrer ist.“

Auch nicht alle Anrainer zufrieden
Den modernen Lift-Turm-Zubau und die Verlegung des Haupteingangs sehen auch einige Anrainer problematisch. Besonders sauer stößt das Bauprojekt Hotelbesitzer Thomas Grell auf: „Es gehört ja saniert, vor allem im Innenbereich, aber durch die Verlegung des Eingangs in die Seitenstraße kann ich jetzt damit rechnen, dass es vor und nach einer Aufführung ziemlich laut und eng vor meinem Betrieb wird.“

Zubau soll Vorteile bringen
„Wir haben es leider nicht jedem Recht machen können, aber ich bin überzeugt, dass der Zubau viele Vorteile bringt. So rücken beispielsweise Gastronomie und Veranstaltungsflächen auf eine Ebene und das Gebäude wird endlich barriefrei. Auch eine ,richtige‘ Garderobe wird es dadurch erstmals geben“, so Bürgermeister Rainer Barth (VP). Der voraussichtliche Baubeginn ist mit dem Jahr 2020 festgelegt.

Michael Klukowski
Michael Klukowski

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