05.04.2019 06:00 |

Spektakel auf dem Ring

Formel E in Österreich: Wien steht unter Strom!

Was der Osterhase bringt? In Wien in jedem Fall ein irres Spektakel! „Es gibt zunehmend positive Signale für ein Rennen der Formel E“, freut sich voestalpine-Boss Wolfgang Eder, der mit seinem Technologie-Konzern diese und nächste Saison als Namensgeber der Europa-Rennen fungiert.

Und meint damit vor allem den Ostermontag - am 22. April 2019 wird erstmals ein Formel-E-Bolide in Österreich auf dem Ring Vollgas geben, bei einem Show-Event zeigen, was mit Strom möglich ist! Ein wichtiger Schritt, um in Zukunft Teil der voestalpine European Races zu werden. Die bereits in acht Tagen in Rom ihren Auftakt haben, ehe Paris, Monaco, Berlin und Bern folgen. Bei seinem Besuch konnte Formel-E-Urgestein Lucas di Grassi den Pokal bereits aus nächster Nähe begutachten. „Den will ich unbedingt - aber die anderen 21 Fahrer auch. Es wird verdammt eng“, weiß der 34-jährige Brasilianer, der in 29 der bisher 51 Rennen auf dem Stockerl landete.

Die Dichte ist extrem
Bei der Trophäe setzte man wie in der Serie auf Innovation - sie wurde aus 5500 Metallschichten, jede halb so dünn wie ein menschliches Haar - im speziellen 3-D-Druck hergestellt - eine Weltpremiere. Wobei Druck auch das Thema in der laut di Grassi „zweitwichtigsten Rennserie der Welt“ ist: Zehn Fahrer könnten Rom nach sieben Saisonrennen als Gesamtführender verlassen! Was nicht nur Formel-E-Sportchef Frederic Espinos genial findet, der nach dem Fan-Boost und der Einführung einer Attack-Zone, in der 25 kW an Zusatzleistung warten, schon weiter denkt: „Ich fände es cool, wenn die Fans hören, was die Fahrer sich während des Rennen über Funk zu sagen haben.“ Da müsste auch der Osterhase manchmal weghören …

Florian Gröger, Kronen Zeitung

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