03.04.2019 11:05 |

In Vorarlberg

Volksanwalt begrüßt Stopp von Kälbertransporten

Günther Kräuter: „Die Volksanwaltschaft begrüßt den Stopp quälender Tiertransporte nach Bozen und die Einrichtung der ,Task Force Tiertransporte` in Vorarlberg.“ Österreichische Behörden sollen Transportpapiere nicht abstempeln, wenn der Bestimmungsort nicht klar ist und die Tiere nicht wie angegeben in Bozen landen, sondern ohne Pause tagelang nach Polen oder zu einer spanischen Mastfarm gekarrt werden. 

Vorschriften der Tierhalteverordnung über Pausen und Versorgung der Tiere werden dabei oft nicht eingehalten. Die Volksanwaltschaft leitete dazu bereits im Jänner ein Prüfverfahren ein. Das Gesundheitsministerium teilte nun in einer Stellungnahme mit, dass das Problem bekannt sei und man mit den zuständigen Behörden in Vorarlberg und Italien Kontakt aufgenommen habe, um die Vorgänge in Bozen zu klären. Die Volksanwaltschaft hat das Ministerium aufgefordert, die Volksanwaltschaft über die konkreten Ergebnisse eines geplanten Treffens zwischen österreichischen und italienischen Behörden sowie der EU-Kommission zu informieren. Kräuter warnt jedoch vor einem Umweg über Salzburg: "Es kann nicht sein, dass man nun auf die ebenfalls umstrittene Sammelstelle Bergheim-Salzburg ausweicht. Ich ersuche die Salzburger Landesregierung, dem Voralberger Modell zu folgen."

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