Mi, 24. April 2019
03.04.2019 08:06

„Shazam“

„Shazam“: Superheld auf den Spuren von Tom Hanks

Fliegen wie Superman, schnell sein wie Flash, stark wie der Hulk: Wer hat nicht schon mal davon geträumt, ein Superheld zu sein? Mit nur ein bisschen Magie können wir ihn hervorzaubern - zumindest gilt dies für Billy Batson. Der Teenager muss nur das Wort „Shazam!“ rufen, und schon verwandelt er sich in einen muskelbepackten „Super-Mann“. „Shazam!“, das neueste Abenteuer im DC-Universum, ist eine erfrischende Komödie ganz im Geiste von Tom Hanks‘ Klassiker „Big“ - und bietet neben gewohnt spektakulärer Comic-Action eine wirklich berührende Geschichte über Familie und das Erwachsenwerden. Krone.at verlost Kinogutscheine und T-Shirts zum Kinostart (4. April) von „Shazam!“.

In Tom Hanks‘ Komödien-Klassiker „Big“ musste sich ein genervter Teenager dank Magie plötzlich - und auf äußerst amüsante Art und Weise - in der Welt der Erwachsenen zurechtfinden. Nach einem mysteriösen Jahrmarktbesuch verwandelt sich der Bub vom Zwölfjährigen in einen 30 Jahre alten Mann. Ähnlich Magisches widerfährt jetzt auch dem 14 Jahre alten Billy Batson (Asher Angel) nach einer eher ungewöhnlichen Fahrt mit der U-Bahn.

Sagt der Teenager, der bei einer Pflegefamilie lebt und nach seiner leiblichen Mutter sucht, das Wort „Shazam!“, wird er zum muskelstrotzendem „Super-Mann“ (Zachary Levi, „Thor: Tag der Entscheidung“, „Thor: The Dark Kingdom“). Verliehen hat dem Schüler die gottgleichen Kräfte ein Zauberer, der eine einsame Aufgabe hat: Die Welt vor den sieben Todsünden beschützen. Doch er braucht einen neuen Champion, einen Menschen mit reinem Herzen.

Aus wildem Teenager-Spiel wird tödlicher Ernst
Wie es sich für eine Komödie gehört, genießt der Bursche das magische Geschenk zunächst mal in vollen Zügen und probiert seine Superkräfte zusammen mit seinem Freund (Jack Dylan Glazer) aus: Kann er fliegen? Verfügt er über den Röntgenblick? Kann er aus dem Handgelenk Blitze schleudern? Doch die anfängliche Euphorie ist bald verflogen und aus dem wilden Spiel wird tödlicher Ernst.

Denn Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong, „Die Erfindung der Wahrheit“, „Kingsman 1 & 2“) hat die sieben Todsünden aus ihrem Gefängnis befreit und nur noch Shazam steht dem fiesen Bösewicht, der das dunkle Gegenstück zum Helden ist, im Weg - typisch für eine Origin-Story. Sivana selbst war als junger Bub von dem Zauberer als möglicher neuer Shazam ausgewählt worden, hatte aber eine wichtige Prüfung nicht bestanden. Die Ablehnung sollte das spätere Leben des Buben auf entscheidende Weise prägen - leider nicht zum Guten.

Es liegt also an Billy Batson, seinem Alter Ego Shazam und der tatkräftigen Unterstützung der anderen Kinder seiner Pflegefamilie, um die Welt vor einem furchtbaren Schicksal zu bewahren. Der Teenager muss dabei nicht nur seinen Widersacher Sivana und die sieben Todsünden, dargestellt als furchteinflößende Monster, aus dem Weg räumen sondern vor allem die wichtige Lektion lernen, dass man nicht alle seine Probleme allein in den Griff bekommen kann.

Warner Bros. kann jedenfalls aufatmen: Das nach dem Ende der „Dark Knight“-Trilogie von Christopher Nolan neu gestartete DC-Universum hat nach anfänglichen Problemen endlich seinen Rhythmus gefunden. Nach den waschechten Blockbustern „Wonder Woman“ und „Aquaman“ liefert der Marvel-Konkurrent in Sachen Superhelden jetzt mit „Shazam!“ erneut einen Film ab, der in fast allen Punkten überzeugen kann.

Kinder machen Film zu etwas ganz Besonderem
Zwar stellt die gebotene Superhelden-Action von Regisseur David F. Sandberg („Annabelle 2“) - an den Spezialeffekte-lastigen Kampfszenen ist handwerklich nichts auszusetzen - grundsätzlich nichts Neues dar, aber der Film hat einfach seinen ganz eigenen Charme, der vor allem vom komödiantischen und dabei völlig authentischen Zusammenspiel der (überwiegend) jugendlichen Charaktere lebt. Wie zuletzt bei der Kult-Serie „Stranger Things“ sind es die Kinder im Zentrum der Handlung, die diese Comic-Verfilmung zu etwas ganz Besonderem machen. Was als x-te Superhelden-Entstehungsgeschichte beginnt, wird zu einer berührenden Geschichte über die Bedeutung von Familie und was es heißt, Erwachsen zu werden.

Spätestens wenn in einer der amüsantesten Szenen des Films tatsächlich auf wundervolle Weise Hanks‘ Klassiker „Big“ die Ehre erwiesen wird, ist klar: Shazam ist am besten Wege vom Mr. Nobody unter den Superhelden zum absoluten Fan-Favoriten! Oder heißt er jetzt doch Captain Sparklefingers?!?

Kinostart von „Shazam!“: 4. April!

Harald Dragan
Harald Dragan

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