02.04.2019 06:35 |

Eishockey-Halbfinale

Bulls als Feuerwehr, wenn der Hut brennt

Salzburg muss am Dienstag beim Halbfinal-Zwischenstand von 0:2 bei den Vienna Capitals die Torflaute beenden und mit einem Sieg in Spiel drei ein Zeichen setzen. Bisher waren die Eisbullen in solch einer Situation vier Mal als Feuerwehr gefragt, konnten immer in der Serie zumindest einmal auf 2:2 ausgleichen.

Zweimal auf Augenhöhe, phasenweise sogar besser - aber am Ende stehen die Bulls auch nach dem Heim-1:2 n. V. in der „Best of seven“-Halbfinalserie weiter mit leeren Händen da. Bei 0:2 brennt der Hut. Weil noch dazu das Duell heute auf Wiener Eis weitergeht. Auf dem sich die Capitals eine Festung gebaut haben, seit neun Partien ungeschlagen sind. Dennoch muss ein Eisbullen-Sieg her, um überhaupt noch eine realistische Finalchance am Leben zu erhalten. Und endlich den Capitals etwas zum Kiefeln zu geben.

„Wir schauen nur aufs nächste Spiel“, betont Stürmer Mario Huber. Und erklärt, warum Salzburg nun siegen wird: „Weil wir mehr Tore schießen.“

„Das ist eine Kopfsache“
Dafür muss aber ein Ruck durchs Team gehen, gegen Caps-Goalie Lamoureux die Effektivität siegen. „Das Können ist ja da, das ist eine Kopfsache“, glaubt Trainer Brucker. Der Dienstag mit fast unverändertem Kader (nur plus Schreier, Hochkoflers Comeback wohl Freitag) zum Sturm auf die Wiener bläst. Da muss auch Goalie Michalek wie Sonntag glänzen.

Der Play-off-Dino Salzburg spielte jedenfalls bisher immer bei einem 0:2-Rückstand „Feuerwehr“. So gelang gegen Villach (2006), Linz (2010), Dornbirn und Bozen (beide 2014) zumindest der Serien-Ausgleich. Dornbirn und im Finale Linz schaltete man sogar noch mit 4:2 aus.

Robert Groiss
Robert Groiss
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