Die Halle in Laibach restlos ausverkauft. 3.800 Zuschauer machen einen Höllenlärm. Feiern jeden Punkt mit Oberkrainer-Sound aus den Lautsprechern. Mit Power-Volleyball überrollten die Slowenen die Tiroler zunächst. Zogen auf 14:7 davon. Aber Hypo kämpfte, kam auf 16:17 heran. Dann folgten allerdings zwei Servicefehler, damit war der Satz weg – 20:25.
Die ausgebufften Stars von Tirol steckten den Fehlstart aber weg. Entschärften im zweiten Satz das gefährliche Service der Slowenen. Carletti zog seine Fäden, die Angreifer rund um den überragenden Chocholak punkteten – 25:19 für Hypo! Damit fehlte nur noch ein Satz zum Finaleinzug.
Anfangs des dritten Satzes wirkten die Slowenen schon angezählt. Aber die Tiroler machten in der Folge zu viele Eigenfehler, verteilten Geschenke. Die logische Folge – 20:25.
Golden Set musste Entscheidung bringen
In Satz vier gelang im Hexenkessel Bled praktisch alles, Tirol überhaupt nichts. Coach Chrtiansky reagierte und wechselte beim Stand von 9:16 die halbe Grundsechs aus. Genützt hat es nichts. Bled holte den Satz – 19:25 aus Tiroler Sicht. Die Slowenen egalisierten damit das 1:3 vom Hinspiel. Ein Golden Set musste die Entscheidung bringen.
In dem führten die Tiroler 9:7. Zu wenig! Bled drehte auf und damit den Satz. Bezeichnend: Ein Missverständnis brachte das Ende. Hypo verlor den Golden Set mit 10:15. Ganz nah am Ziel sind die Hoffnungen von Hypo zerschellt. Das Final Four bleibt ein Traum.
von Norbert Niederacher aus Laibach
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.