Massenproduktion

Aus Zeitmangel: China klont Drogenspürhunde

Polizeihunde leisten Erstaunliches. Sei es das Aufspüren von Lawinenopfern, das Erschnuppern von illegalen Drogen und Geld oder das Einschüchtern von Verbrechern durch Zähne fletschen. Damit die Hunde sich aber so punktgenau verhalten, bedarf es jahrelangem Training. Das kostet Zeit und Geld - etwas, das China anscheinend nicht in diese Lebewesen investieren will. Deswegen wurde nun der erste geklonte Drogenspürhund namens Kunxun vorgestellt. Bald soll die „Massenproduktion“ der geklonten Polizeihunde starten.

Die chinesische Global Times hat über Chinas ersten geklonten Polizeihund, den drei Monate alten Kunxun, berichtet. Denn der Welpe ist mittlerweile auf der Polizeibasis zuhause, die ihn auch trainieren wird. Bereits im Alter von zehn Monaten wird Kunxun seinen Dienst antreten, denn dann ist er fertig ausgebildet und bereit für die Verbrecherjagd.

Normalerweise dauert es vier bis fünf Jahre bis ein Hund beginnen kann zu arbeiten. Eine Zeit, die Kosten von knapp 60.000 US-Dollar verursacht. Anscheinend zu viel für China. Aus diesem Grund hat die Behörde für öffentliche Sicherheit eine Biotech-Firma und eine Agrar-Uni dabei unterstützt, aus dem berühmten chinesischen Polizeihund Huahuangma (7) einen Klon herzustellen. Kunxuns DNA ist zu 99,9 Prozent die gleiche wie jene von Huahuangma. Die Kosten, die das Klonen verursacht, wurden übrigens nicht veröffentlicht.

In Südkorea werden übrigens schon seit 2005 Diensthunde geklont. Seit 2007 sind sie auch im Einsatz, zum Beispiel als Drogenspürhunde am Flughafen.

März 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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