21.03.2019 14:58 |

Am Michigansee

Eisscherben als beeindruckendes Naturschauspiel

Der Frühling kommt - und das wärmer werdende Wetter sorgt in den USA für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Dank der extremen Kälteperiode seit Ende Jänner war der Michigansee zu weiten Teilen zugefroren. Mit dem nun einsetzenden Tauwetter haben die Eisschichten begonnen, auseinanderzubrechen. Die sich dabei stapelnden Eisscherben liefern spektakuläre Bilder.

Eine brutale und lebensbedrohliche Kälte hatte Ende Jänner große Teile der USA fest in ihrem Griff gehabt. In Chicago, der drittgrößten Stadt der USA, sanken die Temperaturen auf minus 30 Grad, wegen des Windes lag die gefühlte Temperatur allerdings bei minus 46 Grad. Über dem riesigen Michigansee stieg Dampf auf (siehe Video unten), weil kalte Luftmassen über das wärmere Seewasser zogen.

Jetzt hat die Ankunft des Frühlingswetters einen interessanten Einfluss auf den Michigansee, wo sich mittlerweile Eisscherben häufen. Die eisigen Temperaturen hatten die Bildung von Eisplatten auf dem See verursacht, das Tauwetter führt nun dazu, dass diese Eisplatten auseinanderbrechen und zahlreiche Eisscherben bei Wellengang an die Oberfläche des Sees gedrückt werden.

Das Phänomen, das am Pier von South Haven im Bundesstaat Michigan gut sichtbar ist, sorgte für atemberaubende Fotomotive. Auf den Fotos sieht man die zerbrochenen Eisscherben, während sich der zugefrorene See erwärmt.

Trotz der perfekten Gelegenheit zu fotografieren warnte die US-Küstenwache, dass das Eis nur aus der Ferne betrachtet werden sollte, da es nicht sicher ist, auf der instabilen Eisfläche zu stehen. Vor dem wärmeren Wetter waren 56 Prozent des Michigansees, der an die US-Bundesstaaten Michigan, Wisconsin, Illinois und Indiana grenzt, mit Eis bedeckt.

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