Am 21. März in Wien

Heute bezahlt man den Kaffee mit einem Gedicht

Jedes Jahr am 21. März ist der Tag der Poesie. Vor allem im Smartphone- und Technologie-Zeitalter ist es wichtig, die elektronischen Geräte mal beiseite zu legen und inne zu halten. Man sollte öfter wieder ein Buch in die Hand nehmen oder Stift und Zettel um selber etwas zu schreiben - was über eine WhatsApp-Nachricht hinausgeht. Das ist die Idee am Tag der Poesie. In teilnehmenden Meinl-Kaffeehäusern hat man nämlich die Möglichkeit, seine Tasse Kaffee mit einem selbstgeschriebenen Gedicht zu bezahlen.

Wien ohne Kaffeehäuser wäre für viele undenkbar. Doch so wie sie früher waren, sind sie heute natürlich nicht mehr. Haben sich vor vielen Jahrzehnten noch Künstler, Schriftsteller, Studenten in ihrem zweiten Wohnzimmer getroffen, um sich angeregt über Politik, Philosophie und Literatur zu unterhalten und den ein oder anderen Bestseller zu schreiben, so sieht man heute junge Leute gefesselt vor ihren Handys und Laptops in amerikanischen Coffee-Ketten mit Selbstbedienung.

Die Welt bleibt nicht stehen und dreht sich immer weiter, trotzdem tut es auch einmal gut, sich von der globalisierten, vernetzten Welt für einen Augenblick zu lösen. Und wo geht das besser als in einem alten und traditionellen Wiener Kaffeehaus. Das weiß auch Meinl, deswegen lädt er alle, die gerne ein paar Zeilen schreiben am Tag der Poesie am 21. März auf einen Kaffee ein. Denn jeder der auf den bereitgestellten Blättern Papier ein Gedicht hinterlässt, bezahlt damit seine Tasse Kaffee. Zu den teilnehmenden Cafès gehören unter anderem das Landtmann, das Cafe Museum oder da Café Hofburg. Die teilnehmenden Kaffeehäuser in Wien und anderen Städten Österreichs findet ihr hier.

Wer sich sicher ist, dass seine Zeilen das Zeug für mehr als nur die Bezahlung des Kaffees haben, der kann das Gedicht auf Instagram posten und hat die Chance ein Meet and Greet mit Singer/Songwriter Tom Odell zu gewinnen.

März 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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