18.03.2019 12:55 |

Tragödie in Nordirland

Drei Jugendliche vor Disco zu Tode getrampelt

Eine Tragödie hat sich am Sonntag, dem St. Patrick‘s Day, in der nordirischen Stadt Cookstown ereignet: Drei Jugendliche kamen vor einer Diskothek ums Leben, als am Eingang unter Jugendlichen, die in den Club wollten, ein starkes Gedränge entstand. Die Opfer, ein 17-jähriges Mädchen und zwei Burschen im Alter von 16 und 17 Jahren, wurden zu Tode getrampelt, mehrere weitere Teenager zogen sich Verletzungen zu.

Die Jugendlichen waren der Polizei zufolge am Sonntagabend während des Massenandrangs vor der im Hotel Greenvale untergebrachen Disco zu Sturz gekommen und im Tumult tödlich verletzt worden. „Es ist herzzerreißend, dass eine solche Veranstaltung, die ein Spaß für diese Jugendlichen am St. Patrick‘s Day sein sollte, in einer schrecklichen Tragödie endete“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Augenzeuge: „Plötzlich fielen alle zu Boden“
Ein Augenzeuge schilderte den Vorfall gegenüber der BBC: „Wir haben alle draußen gewartet, bis das Tor geöffnet wird. Die Menschenmenge drängte nach vor und zurück. Plötzlich gab der Widerstand nach und wir fielen alle zu Boden. Die meisten konnten sich wieder aufrappeln.“ Seinen Angaben zufolge waren rund 100 Teenager involviert. Er selbst sei gegen eine Wand gedrückt worden und habe sich 20 Minuten kaum bewegen können.

Am 17. März feiert Irland den heiligen Patrick
Der heilige Patrick lebte vermutlich von 385 bis 461 und war im 5. Jahrhundert an der Verbreitung des christlichen Glaubens auf der „Grünen Insel“ beteiligt. Ihm zu Ehren werden an seinem Todestag, dem 17. März, Paraden und andere Aktionen in zahlreichen Ländern veranstaltet.

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