18.03.2019 11:57 |

Österreich auf Platz 4

EU-Raum: So viele freie Jobs wie vor zehn Jahren

Österreich hatte im vierten Quartal 2018 mit 3,1 Prozent die vierthöchste Quote an offenen Stellen in der EU. Der EU-Durchschnitt lag bei 2,3 Prozent, die Eurozone kam auf ebenfalls 2,3 Prozent. Die 2,3 Prozent sind der jeweils höchste Wert an freien Arbeitsplätzen seit mehr als zehn Jahren. 

Die gute Konjunktur und die starke Arbeitskräftenachfrage von Unternehmen konnte auch das österreichische Arbeitsmarktservice 2018 in hohem Ausmaß nutzen. Die Zahl der besetzten freien Stellen erreichte im Vorjahr eine neue Rekordmarke. „Die intensiven Bemühungen des AMS um Qualitätsverbesserung zeigen Wirkung“, erklärte AMS-Vorstand Johannes Kopf im Februar. Im Schnitt legte auch die Zahl der offenen Stellen 2018 um ein Viertel zu.

Tschechien Spitzenreiter, Griechenland Schlusslicht
Im EU-weiten-Ranking der offenen Stellen rangierten hinter Tschechien mit 6,0 Prozent Deutschland und Belgien mit je 3,4 Prozent, Österreich (3,1 Prozent), die Niederlande (2,9 Prozent), Großbritannien (2,8 Prozent), Ungarn (2,7 Prozent), Lettland (2,3 Prozent), Slowenien (2,2 Prozent), Schweden (2,1 Prozent), Dänemark (1,9 Prozent), Estland, Finnland und Malta (je 1,8 Prozent), Luxemburg (1,7 Prozent), Frankreich und Kroatien (je 1,4 Prozent), Litauen und Slowakei (je 1,3 Prozent), Rumänien (1,2 Prozent), Polen (1,1 Prozent), Italien und Zypern (je 1,0 Prozent), Bulgarien, Irland, Spanien und Portugal (je 0,9 Prozent) sowie Griechenland (0,4 Prozent).

Tiefpunkt 2009
Die 2,3 Prozent sind in EU und Eurozone der jeweils höchste Wert an freien Arbeitsplätzen seit mehr als zehn Jahren. Während der Finanzkrise hatte die Quote im zweiten und dritten Quartal 2009 mit je 1,1 Prozent im EU-Durchschnitt einen Tiefstwert erreicht. Auch in der Eurozone lief die Entwicklung parallel: 2009 gab es im zweiten und dritten Quartal mit je 1,0 Prozent den Tiefpunkt.

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