18.03.2019 07:34 |

„Shared Space“

Alternative zur Neutor-Sperre

Nach der Gemeinderatswahl vom 10. März steht fest, dass die bereits beschlossene Sperre des Neutors für den Individualverkehr nicht umgesetzt wird. Der Wahlsieger ÖVP, aber auch der Verlierer SPÖ und die Grünen bekennen sich zu einer Altstadt mit weniger Autos. Das Zauberwort lautet nun „Shared Space“.

„Wir wollen sanften Druck auf die Autofahrer ausüben, damit sie nicht mehr durch die Altstadt fahren, wenn sie nicht unbedingt müssen“, sagt Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP). Daher soll der Bereich zwischen Neutor und Franz-Josef-Kai heuer und nächstes Jahr umgebaut werden. Bei einem „Shared Space“ sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. Es gibt keine Gehsteige und Radwege und für Autos gilt in der Regel Tempo 20.

Ein Kreisverkehr soll das „Kranzlfahren“ beenden

In einem ersten Schritt solle sich das „Kranzlfahren“ durch die Altstadt aufhören, so Preuner. Derzeit müssen alle Autos, die von Mülln kommen, eine Schleife über Haus der Natur, Gsättengasse, Gstättentor und Münzgasse durch die Altstadt ziehen. Stattdessen soll ein Kreisverkehr beim Rot-Kreuz-Parkplatz kommen, wodurch sechs oder sieben Stellplätze entfallen würden.

Bei den Parteienverhandlungen nach der Stichwahl will Preuner klären, an welcher Seite der Umbau beginnet – logisch wäre der Museumsplatz (Haus der Natur) samt Kreisverkehr. Die Kosten für die Verkehrsberuhigung stehen noch nicht fest. „Das Geld wird dafür da sein müssen“, so der Stadtchef.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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