Parksheriff und Co.

Diese Wiener nerven nicht nur im Frühling

Es gibt Berufe, die fast niemand mag. Nicht wegen der Person, die diesen Beruf ausführt, sondern wegen der Tätigkeit, die sie machen muss. Zu den besonders unbeliebten Wienern zählen Parksheriffs, GIS-Außendienstmitarbeiter, Schwarzkappler und Gerichtsvollzieher. Auch wenn man meist selbst erst einen Fehler machen muss, bevor man mit diesen Leuten in Kontakt kommt, werden sie alles andere als heiß geliebt. City4U hat die Liste der unbeliebten Wiener:

GIS-Mitarbeiter
Jene, die brav die GIS angemeldet haben, mögen sie zwar auch nicht - denn wer zahlt schon gerne mehr als 50 Euro jedes zweite Monat für ein Programm, das man meistens gar nicht schaut. Doch jene Personen, die ihren Fernsehen oder auch nur ihr Radio nicht registriert haben, aber benutzen, kriegen bei jedem unangemeldeten Klopfen an der Tür Herzrasen. Denn wenn die GIS-Mitarbeiter auf der Matte stehen, ist es vorbei mit dem „Schwarzschauen“. Auch wenn diese Personen nur ihre Arbeit machen und jeder der TV und Radio benutzt, vepflichtet ist, ihn anzumelden, werden sie von den meisten Leuten nicht gemocht.

#Parksheriffs
Wahrscheinlich jeder Autofahrer kennt das: Man stellt nur kurz das Auto in der verbotenen Zone ab, weil man nur ganz schnell etwas erledigen muss. Nach ein paar Minuten kommt man zurück und hat ein Ticket an der Windschutzscheibe stecken. Auch wenn man den Parksheriff noch erwischt und seine missliche Lage, die zwar selbst verschuldet, aber auch gleich wieder vorbei gewesen wäre, erklärt, hat man meistens keine Chance - man muss zahlen. Deswegen werden auch Parksheriffs nie mit offenen Armen empfangen.

#Schwarzkappler
Was für die Autofahrer der Parksheriff ist, ist für die Öffi-Nutzer der Schwarzkappler. Jene, die ständig ohne Fahrschein unterwegs sind, hassen die zivilen Kontroleure am meisten. Nervös schauen sie sich in Bim und Bus nach möglichen Kandidaten um. Doch leicht zu erkennen sind diese Wiener Linien-Mitarbeiter heute nicht mehr. Waren es vor zwanzig Jahren noch stets ältere Männer mit kleinem Täschchen, ist es den jetzigen Schwarzkapplern kaum mehr anzusehen, dass sie einem gleich einen Erlagschein ausstellen werden - wenn man kein Ticket hat. Besonders unbeliebt sind sie auch bei jenen, die vergessen haben, den Fahrschein zu zwicken. Denn auch das kein passieren und muss nicht immer eine Ausrede sein. Aber: Bei Jahreskartenbesitzern und allen anderen die für ihre Beförderung zahlen, sind sie gern gesehen. Immerhin wollen sie ihr Ticket ja auch ein paar Mal im Jahr vorzeigen können.

#Gerichtsvollzieher
Wenn der Gerichtsvollzieher um 6 Uhr früh ohne Anmeldung an der Tür läutet, hat man wahrscheinlich gerade sehr große finanzielle Probleme. Niemand mag die Person, die in seine Wohnung kommt, um Wertsachen mitzunehmen. Auch wenn das oft der letzte Ausweg ist, weil man auf Zahlungsaufforderungen nicht reagiert hat, stellt der Gerichtsvollzieher trotzdem ein Feindbild dar.

März 2019

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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