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Kind übernahm kurzzeitig Kontrolle im Tower von JFK

Ausland
03.03.2010 15:21
Ein Fluglotse am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen hat seinen Sohn einige Meldungen an die Piloten durchsagen lassen und sich damit eine Suspendierung eingehandelt. Der Achtjährige erteilte unter anderem einer Maschine von JetBlue die Starterlaubnis und verabschiedete ein mexikanisches Flugzeug mit einem fröhlichen "Adios, Amigo". Der Vater erläuterte per Funk: "So ist das, Leute, wenn die Kinder schulfrei haben."

Die Piloten waren amüsiert - die Flugsicherheitsbehörde FAA weniger: Sie suspendierte den Lotsen und einen Vorgesetzen am Mittwoch vom Dienst. Der Vater habe sich unprofessionell verhalten, sagte Randy Babbitt von der FAA. Dies sei nicht akzeptabel.

Der Fluglotse brachte einen Tag später noch ein anderes Kind mit zur Arbeit. Die Sache flog auf, weil die auf die Fliegerei spezialisierte Website LiveATC.net eine Aufzeichnung des Funkverkehrs vom 16. Februar online stellte (siehe Video oben) und ein US-amerikanischer Fernsehsender die Geschichte aufgriff.

Blogger beschwichtigt: "Alles unter Kontrolle"
LiveATC-Gründer Dave Pascoe, selbst ein Pilot, äußerte sich bestürzt über die Konsequenzen für den Fluglotsen. "Die Situation war vollständig unter Kontrolle", warb er um Verständnis für den Vater: "Dem Kind wurde genau mitgeteilt, was es sagen sollte."

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