12.03.2019 15:16 |

17 Abnehmer

Pongauer bestellte Drogen während des Hausarrests

Zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt wurde im Herbst 2017 ein 26-jähriger Pongauer wegen dem Verkauf und Eigengebrauch von Drogen. Nach seiner Entlassung Anfang Juli 2018 konnte es der Pongauer nicht lassen, während seines elektronisch überwachten Hausarrestes erneut Suchtgift im „Darknet“ zu bestellen. Nun wurde er von der Polizei abermals überführt und wurde festgenommen.

Umfangreiche Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige bereits kurz nach seiner Entlassung abermals straffällig wurde: Bereits nach einigen Tagen in Hausarrest führte der Pongauer Suchtmittelbestellungen im „Darknet“ durch. Die Polizei konnte im Oktober 2018 eine Suchtmittel-Briefsendung aus den Niederlanden sicherstellen. Weiters stellten die Polizisten Ende Oktober 2018 vier Briefsendungen aus Kanada sicher. Darin befanden sich rund 16 Gramm Methamphetamin.

Hausdurchsuchung wurde angeordnet

Bei der Durchsuchung der Wohnung Anfang November 2018 konnten Polizisten weitere 4 Gramm Kokain, 216 Gramm Streckmittel sowie eine Digitalwaage in der Wohnung sicherstellen. Für den gewinnbringenden Weiterverkauf hatte der Pongauer sich auch eine professionelle Geldzählmaschine sowie ein Vakuumiergerät gekauft. Die Polizisten stellten die Gerätschaften sicher und nahmen den Pongauer fest. Ermittlungen ergaben auch, dass er Pongauer für die Bestellungen im „Darknet“ einen falschen Namen sowie gefälschte Dokumente benutzte, um seine Identität zu verschleiern. Der 26-Jährige wurde nach der Festnahme in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.

17 Abnehmer ausgeforscht

Im Zuge von weiteren umfangreichen Ermittlungen konnten nun 17 Abnehmer ausgeforscht werden, welche von Juli bis Oktober 2018 Suchtmittel von dem Pongauer erworben haben. Unter den Abnehmern befinden sich drei Pongauerinnen im Alter von 23, 24 und 25 Jahren sowie zehn Pongauer im Alter von 18 bis 38, ein 26-jähriger Burgendländer, ein 19- und ein 25-jähriger Pinzgauer sowie ein 26-jähriger Tennengauer. Alle Abnehmer werden bei der Staatsanwaltschaft Salzburg auf freien Fuß angezeigt.

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