19.09.2002 12:20 |

Himalaya

Skiabenteuer in der Todeszone

Der 8201 Meter hohe Cho Oyu, der 1954 von den Österreichern Herbert Tichy und Joseph Jöchler erstmals bezwungen wurde, ist Ziel einiger Bergfexe, die ihn nicht nur ohne Sauerstoffgeräte besteigen, sondern auch noch mit Ski und Snowboard vom Gipfel abfahren wollen.
Die "Iceaxe Expedition" - Doug Stoup, John Griberund Kris Erickson aus den USA - und die italienischen "Soul Rider"- Emilio Previtali und Marco Zaffaroni - sind bereits seit Anfangdes Monats im Basislager auf halber Höhe der "türkisenGöttin" der Tibeter und akklimatisieren sich vor dem Aufstiegin die sauerstoffarme Todeszone.
 
Über Satellitentelefon stehen die Teilnehmerauch in Verbindung mit daheimgebliebenen Höhenmedizinern,um als menschliche Versuchskaninchen zu helfen, Mittel gegen diegefürchtete Höhenkrankheit zu entwickeln, die vielenAlpinisten bereits das Leben kostete.
Donnerstag, 06. Mai 2021
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