Bewerbung:

Kulturhauptstadt-Tipps für Bad Ischl

Mitten im Fasching hat Bad Ischl die Evaluierung der Experten aus der Kulturhauptstadt-Jury erhalten. Diese fand Mängel in einigen Bereichen, doch Katerstimmung kommt deshalb im Salzkammergut nicht auf. Im Gegenteil: Man werde sich die Tipps zu Herzen nehmen und sich weiter verbessern.

Ende Jänner war Bad Ischl ja bekanntlich gemeinsam mit Dornbirn und St. Pölten in die Endrunde im Kampf um die Kulturhauptstadt 2024 vorgedrungen - ein großer Erfolg. Nun veröffentlichte die Jury ihre Betrachtungen zu den einzelnen Städten, die aufzeigen, was an den Bewerbungen besonders goutiert wurde, aber auch, wo es noch Mängel und Potenzial gibt.

Zusagen von Land und Gemeinden fehlen
Im Fall von Bad Ischl befanden die Experten, dass der Ansatz der Salzkammergut-Region ein Vorbild für ähnliche Regionen sein könnte, jedoch bleibe die Bewerbung noch den Nachweis schuldig, welche Orte und Länder nun wirklich die Teilnahme am Projekt zugesagt haben. Bis Ende Mai will Bad Ischl in dieser Frage die Entscheidungen der Gemeinden haben. Auch mit dem Landeshauptmann Thomas Stelzer steht ein Termin an, um die Beteiligung des Landes zu klären.

Motivation für Verbesserungen
Mängel gibt es laut Jury auch in den Bereichen Internationalität, Tourismusentwicklung und Zeitgeschichte: „Wir sind dankbar für diese Arbeitsaufträge, die übrigens auch in den Beurteilungen der anderen Städte zu finden sind. Die Evaluierung zeigt uns aber auch, dass unsere Bewerbung sehr ernst genommen wird und enormes Potenzial hat. Das ist sehr positiv und motivierend“, so Bürgermeister Hannes Heide. Man werde die Bewerbung nun nachschärfen. Die überarbeiteten Unterlagen müssen bis 13. Oktober dieses Jahres abgegeben werden, die endgültige Entscheidung der Jury wird in der ersten Novemberwoche fallen.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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