Fr, 22. März 2019
06.03.2019 11:45

In der Diözese Gurk:

Visitator lädt zum Gebet

Der Bericht nach Rom ist noch in Arbeit. Zum Beginn der Fastenzeit lädt der Salzburger Bischof nach seiner Visiation in der Kärntner Diözese Gurk jetzt zum Gebet.

Heute, am Aschermittwoch, beginnt für die Christinnen und Christen die österliche Buß- und Fastenzeit. Seit alters her beginnen wir die Fastenzeit mit einer Zeichenhandlung der Buße. Asche wird uns aufs Haupt gestreut, begleitet vom Aufruf: Bekehre dich und glaube an das Evangelium! Mit ähnlichen Worten beginnt Jesus sein öffentliches Wirken: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15). Zur österlichen Buß- und Fastenzeit heißt es am Beginn des Hochgebetes: „Du mahnst uns in dieser Zeit der Buße zum Gebet und zu Werken der Liebe…..“ In diesem Auftrag versammeln wir uns am Freitag, dem 8.3.2019 zu einer Gebetsstunde.

Schon ganz am Anfang meiner Arbeit in der Diözese Gurk - Klagenfurt hatte ich den Wunsch, gemeinsam mit meinen Mitbrüdern, den Franziskanern, und den Menschen in diesem Land, für eine gute Zukunft der Kirche in Kärnten zu beten. Wir haben in den letzten Tagen und Wochen mehr als 200 Gespräche mit Kärntnerinnen und Kärntnern, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diözese und des Bistums geführt. Wir haben viel gehört, von Enttäuschungen, Kränkungen, Sorgen und Erwartungen, von Misstrauen wurde gesprochen. Vieles bedarf einer Heilung. Wir hoffen, dass Gottes Gnade unser Wirken zum Guten führen wird. Alles Gehörte wollen wir im Gebet vor Gott hintragen, alles wird auch in den Bericht einfließen, der laut Dekret nach Rom geschickt werden muss.

Vielleicht ist ein Bußgottesdienst, zu dem ich einlade, für manche unverständlich, aber das gemeinsame Gebet gibt Kraft, wir beten und bitten um Gottes Hilfe. Diesen sehr persönlichen Schritt habe ich Vertretern des Domkapitels erklärt, auch den Administrator informiert und meine Intention übermittelt.

Die österliche Bußzeit ruft uns alle auf, einen ehrlichen Blick darauf richten, wie wir unsere Verantwortung als Christinnen und Christen, aber insbesondere als Verantwortliche in der Kirche wahrgenommen haben. Nur wenn wir uns der ganzen Wahrheit stellen, wird für die Diözese Gurk-Klagenfurt wieder ein vertrauensvolles Miteinander möglich sein.

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