In der Vorreiterrolle:

Künstliche Intelligenz als Studium an Linzer JKU

Die Johannes Kepler Universität startet eine der ersten Studien für Künstliche Intelligenz europaweit. Dabei soll der Praxisbezug bereits ab dem ersten Semester im Vordergrund stehen; die Hürden im Fachbereich Mathematik werden gezielt gesenkt. Vorerst soll es für die Studenten keine Zugangsbeschränkungen geben.

Die Künstliche Intelligenz (KI) erlaubt es Maschinen dank intelligenter Algorithmen zu lernen, Situationen einzuschätzen und dementsprechend zu handeln. Sie bietet Möglichkeiten, die lange als unvorstellbar galten. Selbstfahrende Autos, assistierende Roboter oder KI-unterstützte Medizin sind nur einige bereits vorhandene Einsatzmethoden.

China ist Österreich vorraus
In China nutzen ein Drittel aller Unternehmen die neue Technologie für sich, Österreich hinkt hier mit 13 Prozent hinterher. Dies will nun die Johannes Kepler Universität ändern.

Linzer JKU zählt europaweit zu den Ersten
Am Montag stellte JKU-Rektor Lukas Meinhard zusammen mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und Josef Hochreiter, Institutsvorstand für Machine Learning, das neue Studium vor. Das Besondere: Die JKU übernimmt hier als einzige österreichische Universität, die dieses Studium anbietet, eine Vorreiterrolle. Auch europaweit gehört die Lehrstätte zu den Ersten.

Praxisbezug wird großgeschrieben
In der Lehrmethodik werden ebenfalls neue Wege bestritten: Statt viel Theorie und komplizierter Mathematik soll ab dem ersten Semester praxisorientiert gearbeitet werden. Bei der Mathematik will man die Studenten von dort abholen, wo sie gerade stehen. Zulassungsbeschränkungen soll es beim in Englisch gehaltenen Studium keine geben.

Innovationskraft der Region stärken
Für das Land werden sich von Landeshauptmann Stelzer große Vorteile erhofft: „Das Studium setzt einen wichtigen Impuls, die Innovationskraft unserer Region zu stärken.“

Michael Klukowski, Kronen Zeitung

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