06.03.2019 09:00 |

Paracelsusbad

Nervöser Stadtvize lud zum „Krisentermin“

Gravierende Mängel beim Bau des neuen Paracelsusbades brachte die „Krone“ ans Licht. Und traf damit genau ins Schwarze. Denn nach Bekanntwerden der Pannen lud der sichtlich nervöse Vizebürgermeister Bernhard Auinger zu einem „Krisentermin“. Beim Lokalaugenschein auf der Baustelle wurde alles schöngeredet.

Und da standen sie am Dienstag alle im über Nacht überraschend schnell getrockneten Keller des Paracelsusbades: Ein Mitarbeiter von Bürgermeister Harald Preuner, Stadtrat Johann Padutsch, Baudirektor Alexander Schrank sowie der Leiter der örtlichen Bauaufsicht, Manfred Dürnberger. Sie alle folgten der Eil-Einladung von Stadtvize Bernhard Auinger zu einem ausführlichen Gespräch wegen der Baumängel im Spaßbad. großer Klärungsbedarf nach dem „Krone“-Bericht.

Die Mängel wurden wieder schöngeredet
Manfred Dürnberger versicherte dem Ausschuss, dass die gesamte Bauzeit über jede Etappe der Arbeiten überwacht würde. Ausführungsmängel habe man erkannt und sofort behoben. Denn zu Mängeln käme es bei jeder Baustelle. „Bei der Rate an erkannten und behobenen Mängel liegen wir im Bereich des Üblichen bei einer Baustelle mit hohen technischen Anforderungen, wie dies beim Paracelsusbad der Fall ist“, beschwichtigte Dürnberger.

Auch Auinger zeigte sich äußerst zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt: „Es ist enorm viel weiter gegangen und alle Beteiligten können stolz auf den Bau sein.“

Arbeiter aber üben hinter vorgehaltener Hand weiterhin Kritik an der Bauweise.

Sandra Aigner
Sandra Aigner

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