Virtueller Spielplatz

300 Quadratmeter, um aus der Realität auszusteigen

„VR (we are) gaming!“ heißt es seit Anfang Dezember im Vienna Reality Playground im Wiener Alsergrund. Die virtuelle Welt erobert die Realität und den Fans gefällt‘s. Mittlerweile ist die „Virtual Reality“ aus Wien nicht mehr wegzudenken. City4U sprach mit den Gründern über ihr Projekt:

Der Vienna Reality Playground in der Porzellangasse 7b ist derzeit mit über 300 m² die größte Arcade in Österreich. Die drei Gründer Dominik Pojer, Max Gschaider und Felix Wieshuber bieten ihrem Publikum modernste Geräte mit neuster Technik. Im Vienna Reality Playground befinden sich zwei Race Seats - Full Motion mit G-Kraft Simulation. An diesen beiden Geräten kann von Formel 1 Simulation, Flugsimulation bis hin zur Achterbahn sämtliche Vehikel in Virtual Reality erleben und bewegen. Weiters gibt es vier Cyberith Virtualizer für VR-Treadmills. Dieser Virtualizer, der Körperbewegungen direkt in Spiele überträgt, hat das Gaming in andere Dimensionen gebracht. Über Zombieshooter, Horrorspiele bis hin zum Schwertkampf oder Ego Shooter - es gibt riesige Bandbreite an Spielmöglichkeiten.

Zusätzlich findet man im Vienna Reality Playground vier Roomscales mit je 10m² freien Raum. Der Spieler kann sich frei bewegen, wobei die realen Bewegungen in den Spielen reflektiert werden. Durch 360 Grad Tracking, überwacht von Infrarotsensoren, wird die Bewegung in Echtzeit in die virtuelle Welt übertragen. So kann der Spieler Aufgaben erfüllen, durch Räume gehen oder Dinge bewegen, Städte besuchen oder eben die beliebte Shooterspiele erleben.

Wir sprachen mit den Betreibern:

# Wie kam es dazu, dass ihr den VR Playground eröffnet?

Wir haben schon im Oktober 2017 das erste Mal über die Möglichkeiten von VR gehört und haben uns seitdem fortlaufend damit beschäftigt. Noch im Oktober kamen wir auf die Idee, diese Möglichkeiten zu nutzen und in einer VR-Spielehalle zu kombinieren. Nach einiger Recherche und etlichen besuchten Locations (auch in Österreich, Deutschland, Niederlande und Belgien) hatten wir die Vision klar vor den Augen. Gut 14 Monate und einige Hürden später haben wir dann den Playground eröffnet.

#  Wird das Angebot gut angenommen?

Das Angebot kommt bei VR-Interessierten Leuten sehr gut an. Die breite Masse zu erreichen, ist deshalb sehr schwierig, weil die meisten Leute sich nicht vorstellen, können was VR ist beziehungsweise muss man es einmal probiert haben, um das Gefühl zu verstehen. Wenn es jemand einmal probiert hat, kommt er/sie jedoch zu 70% wieder.

# Ist VR die Zukunft und wird VR eines Tages zB Sportarten oder Playstation Spiele ablösen?

Ja! VR befindet sich momentan noch im Strampelanzug und lernt gerade das Gehen. Momentan ist das Equipment noch sehr teuer (Rechner, Brille, Platz), was sich aber in naher Zukunft sicherlich ändern wird. Ich glaube, früher oder später wird VR/AR die Playstation beziehungsweise das normale Videospielen ablösen. Sportarten werden glaube ich nicht abgelöst, sondern durch Esports und VR-Esport erweitert.

# Im Grunde spielt jeder einzeln, doch es gibt auch einen Multiplayer-Modus -> wie läuft das ab? Sehe ich meine Mitspieler da in der VR?

Bei uns kann man im Singleplayer-, aber auch im Multiplayer-Modus spielen. Wir haben momentan über 70 Spiele wobei ca 15 im Multiplayer spielbar sind. Wenn man im Multiplayer spielt, sieht man sich natürlich als „Model“ im Spiel und kann auch über das Headset miteinander kommunizieren. Wir haben bei den Roomscales & Virtualizern je vier Stationen, welche gegen- oder miteinander spielen können. Bei den Racing-Seats kann man natürlich auch gegeneinander antreten. Manche Spiele kann man aber auch auf einer Station im Multiplayer spielen.

z.B. Spieler 1 versteckt ein Objekt und mehrere Fallen in einem Raum, Spieler 2 muss das Objekt, ohne von den Fallen schaden zu erleiden, finden.

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 11h -24h

Wo: 9., Porzellangasse 7b

Kontakt: 0664 38 59 514

Vanessa Licht
Vanessa Licht

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