04.03.2019 06:01 |

Series A in Salzburg:

Gold-Märchen wurde für Karateka wahr

Salzburgs Top-Karateka schafften beim Series-A-Heimturnier die Sensation. Sowohl Alisa Buchinger als auch Stefan Pokorny gewannen am Sonntag ihre Finali, holte damit in der Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio im Doppelpack erstes Turnier-Gold für Österreich.

Der mit der Übersiedlung in die Salzburgarena verbundene hohe finanzielle Einsatz hat sich für die Veranstalter des Series-A-Turniers sportlich gelohnt: Alisa Buchinger und Stefan Pokorny setzten der Salzburger Karate-Gala am Schlusstag mit zweimal Gold die Krone auf.

„Ein großartiges Gefühl, ganz oben zu stehen“, jubelte Buchinger nach dem 6:1-Finalsieg in der alten 68-kg-Klasse gegen Elena Quirici. Dabei hatte die Schweizerin nach Alisas wunderbarem Fußtreffer zum Kopf aus der Drehung zum 4:1 alles unternommen, um die früh mit drei Verwarnungen vorbelastete Salzburgerin von der Matte zu strafen. Und bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit der Faust Alisas lädierte Nase traktiert.

„Aber die Kampfrichter haben diese Attacken Gott sei Dank richtig eingestuft. Kampftechnisch hatte ich Elena voll im Griff“, war der Ärger über das unsportliche Verhalten der einstigen Freundin schnell verflogen, überwog die Freude übers erste Gold im Zuge der Olympia-Qualifikation. Dem bei der EM Ende März in Guadalajara (Sp) der nächste Schritt Richtung Tokio 2020 in Medaillengestalt folgen soll.

Die Taktik meisterlich umgesetzt

Selbiges gilt auch für Pokorny. Der den Speed aus den Vortagsrunden ins Finale gegen Ali Elsawy mitnahm, Mitte der Kampfzeit mit der Faust die wichtige erste Technik setzte. Der Ägypter schaffte nur noch den Ausgleichspunkt - das 1:1 kürte den Salzburger zum 67-kg-Sieger. „Ich habe die Taktik perfekt umgesetzt, den Gegner auf Distanz gehalten, bin noch ein, zwei Mal bei ihm durchgekommen.“ Der Erfolg gibt „Poki“ für die EM Selbstvertrauen. „Im Vorjahr habe ich vor Bronze in Novi Sad Premier League-Silber in Rotterdam geholt. Vielleicht ist Gold in Salzburg jetzt wieder ein gutes Omen für die EM.“

Harald Hondl
Harald Hondl

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