Immer wieder Opfer:

Betrüger-„Zielgruppe“ ist für Warnungen taub

„Wir sind auch schon verzweifelt, weil wir nicht an die Leute herankommen“ - der Chef der Betrugsermittler in OÖ, Gerald Sakoparnig sucht immer neue Weg, vor allem Senioren vor Gaunern zu warnen. Doch zu oft prallen alle Warnungen ab.

28.000 € hat - wie berichtet - ein Senioren-Paar aus der Nähe von Traun einem Betrüger nach Tschechien gebracht. Unter der Annahme, einem „Cousin“ der 80-Jährigen bei einem Grundkauf zu helfen. Der neue Schmäh ist eine Mischung aus Neffen- und Rip-Deal-Trick, der die Opfer auch um Hilfe bringt: Die Polizei in OÖ ist unzuständig, da der Tatort im Ausland liegt.

Neffe wollte Geld
„Ich sollte auch einem Neffen Geld geben, aber der wollte nicht sagen, wie er heißt“, schildert Josef Berger (86) aus Linz wie er - kurz nachdem er von Einbrechern heimgesucht worden war - Betrüger abgewimmelt hat. Da der Anrufer seinen Namen nicht nennen wollte, legte der Pensionist auf.

200 Anrufe pro Woche
Obwohl die Betrugs-Maschen - von erfundenen Neffen über Unfälle mit Kautionsforderung oder Polizisten, die das auf der Bank nicht sichere Geld holen - laufend für Schlagzeilen sorgen, finden die Betrüger, die pro Woche mehr als 200 Oberösterreicher anrufen, immer wieder Opfer.

Vorträge im ganzen Land
Land OÖ und Polizei starten eine Vortragsreihe „Lass dich nicht betrügen“ in Landgemeinden: In St. Veit/I. geht’s am Mittwoch um 13.30 Uhr los.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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