02.03.2019 11:59 |

Umfrage in Deutschland

Jeder vierte junge Mensch stößt sich an Moscheen

In Deutschland fühlt sich jeder vierte junge Mensch vom Bau neuer Moscheen gestört. Einer aktuellen Online-Umfrage zufolge stimmten der Aussage „Mich stört es, dass immer mehr Moscheen in Deutschland gebaut werden“ 24 Prozent der Befragten zu. Die Erhebung gab die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung in Auftrag und wurde unter Personen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren durchgeführt.

Etwa jeder zweite Jugendliche und junge Erwachsene meint, man könne in Deutschland, wo seit mehr als einem Jahr auch eine „Moschee-Steuer“ diskutiert wird, zu Themen wie Zuwanderung oder Islam bestimmte Meinungen nicht offen vertreten, ohne als rechts oder rechtsradikal abgestempelt zu werden.

Osten und Westen einig
Im Osten wie im Westen sind 51 Prozent der Befragten dieser Meinung - Männer und Menschen mit niedrigeren Schulabschlüssen häufiger als Frauen oder Personen mit höheren Abschlüssen. Dennoch meint nur ein Viertel, dass die meisten Medien über rechte Parteien wie die AfD nicht fair und ausgewogen berichten.

38 Prozent sehen Deutschlands Demokratie in Gefahr
Das demokratische System, das in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde, sehen 38 Prozent in Gefahr, 57 Prozent nicht - der Rest gibt an, es nicht zu wissen.

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