80-Jährige überrumpelt

Opfer brachte Betrügern 28.000 Euro über Grenze

Die Opfer sitzen in Oberösterreich, aber die Polizei kann bei uns nicht ermitteln! Denn die Betrüger haben einen neue Masche entwickelt und locken die Opfer mit der Beute über die Grenze. Jetzt brachte eine 80-Jährige aus Linz-Land 28.000 € nach Böhmisch Krumau (Tschechien) und sollte am nächsten Tag noch 40.000 Euro bringen.

„In den vergangenen zwei Wochen gab’s vier Angriffe dieser Art, bei einem Opfer klappte der Trick“, weiß Gerald Sakoparnig, Chef der Betrugsermittler am Landeskriminalamt OÖ, dem aber rechtlich in diesem Fall die Hände gebunden sind.

Tatort Tschechien
Denn das 80-jährige Opfer ist zwar aus dem Bereich Traun, doch der Tatort liegt in Tschechien.Der Betrüger hatten der Seniorin am Telefon vorgemacht, dass er ein Cousin sei und für einen Grundstückskauf in Tschechien Geld brauche.
18.000 Euro in Bar und 10.000 Euro in Schmuck brachte die 80-Jährige mit ihrem Mann über die Grenze nach Krumau und übergab das kleine Vermögen dem „Sohn des Notars“ des angeblichen Cousins.

Misstrauischer Banker
Die Opfer schöpften auch nicht Verdacht, als die Betrüger am nächsten Tag um zusätzliche 40.000 Euro baten. Erst als das Paar deshalb zur Bank ging, flog der Schwindel auf - der Banker wurde glücklicherweise stutzig! Weiterer Schaden konnte damit unterbunden werden, jetzt muss die tschechische Polizei ermitteln.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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